Sprossen und Kresse

Sprossen und Kresse – Vitalstoffe von der Fensterbank

Der Winter hat sich noch nicht so ganz verabschiedet und der Frühling ist noch nicht da. Er kündigt sich aber bereits an: Während die einen schon über Heuschnupfen klagen, macht sich bei anderen die Frühjahrsmüdigkeit bemerkbar.




Jetzt ist es an der Zeit für eine Extra-Portion Vitamine! Dafür müssen Sie aber nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln aus der Apotheke greifen. Kleine Pflänzchen versorgen Sie mit allem, was Ihr Körper jetzt ganz besonders braucht: Kresse und Sprossen, zum Beispiel von Bambus, Radieschen, Randen, Sojabohnen, Rettich oder Alfalfa, liefern reichlich Vitalstoffe.

Kresse und Sprossen

Sprossen und Kresse, die kleinen Winzlinge, sind so anspruchslos, dass Sie weder ein Beet noch einen grünen Daumen brauchen, um in kürzester Zeit eine reiche Ernte geniessen zu können. Die verschiedenen Sorten lassen sich bequem in Schalen auf der Fensterbank ziehen und bereichern Ihre Küche das ganze Jahr über.




Einige Sorten keimen so schnell, dass die zierlichen Blättchen bereits nach wenigen Tagen geerntet werden können. Dazu gehört die Gartenkresse. Diese wird auch von Kindern geliebt, denn man kann ihr beinahe beim Wachsen zusehen! Selbst gesät und selbst geerntet, stört es auch kleine Hobbygärtner überhaupt nicht, dass die Blättchen etwas scharf sind. Gartenkresse ist reich an Eisen, Kalzium und Vitamin C und schmeckt lecker, wenn sie einfach auf ein Butterbrot gestreut wird.

Die Auswahl an Kresse und Sprossen, die leicht daheim gesät und in kürzester Zeit geerntet werden können, ist gross und sollte mehr Beachtung finden: denn einfacher kann man sich fast nicht mit frischen Vitalstoffen versorgen! Der Samen kostet nur wenig und passt bestens in den Vorratsschrank. Wenn Sie für Kresse keine Erde haben, macht das nichts: Säen sie einfach auf feuchte Watte oder Küchenpapier.

Sprossen keimen gut in Gläsern. Hier habe ich ein Video entdeckt, welches Ihnen Schritt für Schritt erklärt, wie Sie Sprossen einfach ziehen können.

Wussten Sie schon:




  • dass auch Giersch, Rosenkohl, Hopfen, Chicoreè und Spargel zu den Sprossen zählen?
  • dass alle Sprossenarten während des Keimens enorm viele Mineralstoffe und Vitamine bildet?
  • dass Sprossen reich an ungesättigten Fettsäuren sind?
  • dass Sie mit Sprossen viel Magnesium, Kalzium und Zink zu sich nehmen?

Kresse und Sprossen sind übrigens auch ideale Toppings für leckere Salate und sorgen für Genuss und Gesundheit!



Kalte Füsse

Kalte Füsse können Ursache vieler Beschwerden sein

Dass kalte Füsse unangenehm sind, hat natürlich jeder schon selber erfahren müssen. Sinken draussen die Temperaturen, wird es in unseren Wohnungen wohlig warm. Natürlich kann sich das jederzeit ändern, fällt zum Beispiel die Heizung kurz- oder längerfristig aus. Aber ganz gleich, ob drinnen oder draussen: Die Füsse sollten unbedingt warm gehalten werden.




Halten Sie auch im Winter ihre Füsse immer warm

Mit dem richtigen Schuhwerk bleiben die Füsse auch auf einem ausgedehnten Winterspaziergang oder einer Schneeschuhwanderung schön warm. Qualitativ hochwertige Wanderschuhe können Sie problemlos auch im Schnee tragen. Sie halten die Füsse trocken und warm. Natürlich lohnt es sich, für den Winter ein paar wollene Wandersocken anzuschaffen. Achten Sie unbedingt darauf, dass auch Ihre Kinder gute Winterschuhe tragen, die Kälte und Nässe abhalten!

kalte-fuesse-winterwandern-vorratshaltung-hausmittel-naturheilkunde
Mit warmen Füssen macht Schnee doppelt Spass

Kalte Füsse gibt es eher dann, wenn Sie sich nicht bewegen, zum Beispiel beim längeren Warten an der Bushaltestelle. Natürlich sind auch Büroschuhe ungünstig und sollten für den Arbeitsweg gegen gefütterte Stiefel oder andere Winterschuhe ausgetauscht werden.
Gute Winterschuhe für Sport und Freizeit gibt es in grosser Auswahl:

Kalte Füsse sind sehr ungesund

Sind die Füsse längere Zeit kalt, können zahlreiche Beschwerden die Folge sein:
    • Dass kalte Füsse Erkältungskrankheiten begünstigen, ist allgemein bekannt.
    • Auch wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte bei Minusgraden warmes Schuhwerk und wollene Socken tragen.
    • Mitunter können kalte Füsse Kopfschmerzen auslösen.
    • Selbst Herzbeschwerden sind, wenn man lange mit eiskalten Füssen unterwegs ist, möglich.
    • Und vielleicht haben Sie selber schon die Erfahrung gemacht, dass das Einschlafen nicht gelingen will, wenn die Füsse kalt sind. Dann können eine Wärmflasche oder flauschige Socken rasch Abhilfe schaffen.

Omas Hausmittel für alle, die oft unter kalten Füssen leiden

Ein warmes Fussbald ist immer eine Wohltat. Verschiedene Badezusätze verstärken die Wirkung. Wer häufig unter kalten Füssen leidet, sollte die Durchblutung der Füsse stärken. Dazu eignen sich Kneipanwendungen gut. Oder Omas Fussbad:
  • Füllen Sie einen Eimer oder eine grosse Schüssel mit warmem Wasser, es sollte heiss sein, aber doch so, dass es sich angenehm anfühlt. Dann geben sie eine Handvoll Salz und zwei Handvoll Holzasche hinzu und verrühren alles.
  • Baden Sie Ihre Füsse 10 bis 10 Minuten darin und machen sie abschliessend einen Knieguss. Wie das geht, lesen Sie bitte hier.
  • Danach die Füsse gut abtrocknen und dicke Socken anziehen.

Das tut Ihren Füssen gut - Abhärtung mit Hilfe der Natur

Etwas, das wir alle wissen und trotzdem kaum jemand tut: Unsere Füsse danken es uns, wenn wir so oft wie möglich barfuss gehen. Dieses Foto habe ich auf einem Barfusswanderweg gemacht. Der ist natürlich für den Sommer gedacht und nicht für Schneetouren. kalte-fuesse-vorratshaltung Auch auf Finnenbahnen können Sie barfuss joggen. Ich habe das früher regelmässig getan und es ist wirklich eine Wohltat. Leider gibt es hier, wo ich jetzt wohne, keine in der Nähe. Eine ähnliche Wirkung wie häufiges Barfussgehen haben Tautreten ode Wassertreten (zum Beispiel in der Badewanne).

FarnkrauT - Noch ein Tipp, der beinahe in Vergessenheit geraten ist:

Ein gutes Hausmittel, dass schon vor Hunderten von Jahren Verwendung fand und eine positive Wirkung auf die Durchblutung der Füsse hat, ist Farnkraut. Im Sommer können Sie auf frischen Farnblättern stehen oder auf der Stelle treten. Trocknen Sie ausreichend Farnblätter und füllen Sie diese in ein Kissen. So haben Sie auch im Winter ein bewährtes Hausmittel zu Hand: Stellen Sie einfach öfters die Füsse darauf.
Farnkraut, oder kurz Farn genannt, gibt es auf der Erde schon rund 350 Millionen Jahre. Die Urform soll die Grösse von Bäumen erreicht haben. Im Mittelalter soll es vor allem als Schutz gegen schwarze Magie eingesetzt worden sein. Daher stammt wohl auch die volkstümliche Bezeichnung Hexenkraut. Farnkraut hat eine leicht entgiftende Wirkung, soll getrocknet bei Wurmbefall helfen und ist in verschiedenen Arzneien gegen Reizhusten und Verdauungsstörungen enthalten. Unsere Vorfahren trockneten das Kraut und nähten es in Kissen, die bei Rheuma und Gicht Erleichterung schafften.
        Farnkraut hilft bei kalten Füssen, indem es die Durchblutung ankurbelt  

Hautpflege für kalte Tage

Selbst gemachte Hautpflege im Winter

Wirkungsvolle Hautpflege im Winter selber machen – das geht ganz einfach mit Zutaten aus dem Küchenschrank!

Gestern hatte ich das Adventskränzchen angekündigt, die weihnachtliche Blogparade, an der viele verschiedene Blogger teilnehmen. Dreimal werde auch ich etwas beitragen und schon heute geht es los. Das Thema, zu welchem wir am 1. Dezember schreiben, ist „Hautpflege für kalte Tage“. Bei mir gibt es selbstverständlich keine Pflegeprodukte aus der Drogerie, sondern selbst gemacht mit den Zutaten, die Mutter Natur zur Verfügung stellt.

selbstversorger-vorratshaltung-gesichtsmaske-kosmetik-schoenheit-weihnachten




Firmenessen, Weihnachten mit der Familie und ein rauschendes Silvester: Im Dezember erwarten uns einige Feste und Partys und natürlich möchte jeder dann besonders gut aussehen. Wären da nicht der alljährliche Weihnachtsstress, dazu die vielen feinen Guetzli und all die leckeren Menüs … Von den paar Pfund, welche die Waage gnadenlos als „zu viel“ anzeigt, soll hier gar nicht erst die Rede sein. Oft leidet aber auch die Haut, zeigen sich zu wenig Schlaf, zu viel Süsses und Fettes, Stress und Hektik durch einen faden Teint und Hautunreinheiten.

Natürliche, pflegende Gesichtsmaske mit Weihnachtsduft

weihnachten-kosmetik-vorratshaltung

Ob für die Hautpflege im Winter oder im Sommer: Im Küchenschrank finden Sie für fast jedes Bedürfnis zumindest einen Teil der Zutaten. Frei von Zusatzstoffen, die mitunter mehr schaden als nützen, können Sie sich Ihre eigenen Pflegemittel selber machen. Zum Beispiel diese

Gesichtsmaske mit Zimt und Apfel





Wenn Sie sich die Zutaten auf herkömmlichen Pflegeprodukten aus der Drogerie ansehen, sind dort vielleicht auch Fruchtsäuren aufgelistet. Diese bewirken, dass abgestorbene Hautschüppchen gelöst und sanft entfernt werden. Fruchtsäure stecken beispielsweise auch in Äpfeln, weshalb ein geschälter, geriebener Apfel in diese Maske kommt.

Weitere Zutaten sind:

  • 1 TL Honig
  • 1 EL fein gemahlene Haferflöckli
  • 1 TL Rahm
  • 1/2 TL Zimtpulver

Das alles sind Zutaten, welche Ihre Haut glatter, rosiger und strahlender aussehen lassen und sie vor allem mit viel Feuchtigkeit versorgen. Gestresste, unreine oder fettige Haut profitiert ganz besonders.

So wird die Gesichtsmaske gemacht:

  • Den Apfel schälen und an einer Röstiraffel reiben.
  • Zusammen mit den anderen Zutaten zu einer glatten Paste verrühren.
  • Auf die gereinigte Haut auftragen und eine Viertelstunde einwirken lassen.
  • Entspannen Sie in dieser Zeit und klinken Sie sich einfach einmal aus dem Alltag aus.
    Wichtig: Die Maske muss ganz frisch verwendet werden!

Handcreme mit Kokosöl

Hautpflege im Winter – auch unsere Hände brauchen jetzt eine extra Portion Pflege! Ich habe im letzten Winter dieses Video entdeckt und die Anleitung gleich ausprobiert. Diese Creme pflegt die Hände wirklich ganz zart! Probieren Sie es doch auch einmal aus. Wenn Sie einen Teil in eine kleine Dose füllen, haben Sie diese duftende Handcreme auch in der Handtasche immer griffbereit.

Und hier finden Sie meine Blogger-Kolleginnen, die heute ebenfalls für das Adventskränzchen schreiben:

Marie von www.marie-theres-schindler.de

Mareike von www.mareikeunfabulous.de

Jacki von http://www.kleeblum.de/

Ira von https://ijbbloggs.com/

Lisa von www.lasheswithmascara.blogspot.com

Alex von www.justaelex.blogspot.com

Katrin von http://das-leben-ist-schoen.net

Lia von http://www.laviedelilli.de/

Lisa von www.draufgeklatscht.de

Den nächsten Beitrag für das Adventskränzchen schreibe ich am 4. Dezember – schauen Sie also wieder herein: Ich entführe Sie dann in die romantisch verschneite Bergwelt!

 

Baumheilkunde

Der Baum in der Naturheilkunde

Die Baumheilkunde ist weitestgehend in Vergessenheit geraten. Was für Generationen vor uns selbstverständlich war, wird aber heute so nach und nach wiederentdeckt: Bäume spenden nicht nur der Seele Kraft, sie helfen uns auch bei allerlei körperlichen Beschwerden.




Die Geschichte der Baumheilkunde

Wann die ersten Menschen entdeckten, dass unsere einheimischen Bäume heilende Eigenschaften haben, das ist nicht bekannt. Die meisten, heute noch anwendbaren, Überlieferungen aus der Naturmedizin stammen aus dem Mittelalter. Zu jener Zeit wurden verschiedene Heilmethoden angewandt und auch die Heilkraft der Bäume ganz selbstverständlich genutzt. Aus Blättern, Rinde, Früchten, Wurzeln und Harzen wussten Kräuterfrauen, Heilerinnen und Hebammen wirkungsvolle Medizin herzustellen. Zudem schätzte man die Wirkung der Bäume auf die Seele der Menschen.

Wenn Sie sich damit näher befassen möchten, empfehle ich Ihnen das Buch „Baumheilkunde – Heilkraft, Mythos und Magie der Bäume“ von Reto Strassmann.

 

Für mehr Informationen einfach aufs Bild klicken:

Die Baumheilkunde und die Psyche des Menschen

Unbewusst haben wir es alle schon erlebt: Bäume spenden Kraft, lassen die kreisenden Gedanken zur Ruhe kommen, beruhigen, stärken und lassen uns durchatmen. In der Baumheilkunde heisst es beispielsweise, dass die Eiche bei Müdigkeit und Kräftemangel stärkt und ein Aufenthalt unter einer Eiche oder ein Spaziergang im Eichenwald neue Kraft und Energie verleiht. Die Birke soll Trost spenden und die Seele mit Licht und Freude füllen. Nadelbäume wie Fichte oder Tanne beruhigen innere Unruhe und Nervosität. Der Kiefer wird nachgesagt, dass sie bei unerklärlicher Traurigkeit und Melancholie lösend wirkt.




Seit Jahrtausenden fühlen Menschen sich zu Bäumen hingezogen. So war es zum Beispiel bei den alten Germanen schon üblich, dass Hochzeiten unter Linden stattfanden. Die Linde wurde mit Weiblichkeit und Fruchtbarkeit verbunden. Gerichte tagten gerne unter markanten Eichen, die deshalb manchmal noch immer als Gerichtsbäume bezeichnet werden. Nadelbäume galten als Symbol für Unsterblichkeit und das aus gutem Grunde: Sie werfen, anders als die Laubbäume, ihr Nadelkleid nie ab. So heisst es auch im berühmten Weihnachtslied „Oh Tannenbaum“:
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit …

Nadelbäume galten früher als Symbol der Unsterblichkeit
Nadelbäume galten früher als Symbol der Unsterblichkeit

Sicher haben Sie auch die wohltuene Wirkung eines Waldspazierganges gespürt. Vielleicht haben sie auch einen Baum, den sie als Freund betrachten und gerne aufsuchen, um den Alltag für einen Moment zu entfliehen. Dann wissen Sie, dass Bäume tatsächlich eine ganz besondere Energie ausstrahlen und welche Wirkung sie auf den Menschen haben können.

Baumheilkunde - unbewusst bei einem Spaziergang nutzen
Baumheilkunde unbewusst bei einem Spaziergang nutzen – Foto S. Itting

Baumheilkunde – Baummedizin

Die Wirkung eines Lindenblütentees bei Erkältungen oder eines entspannenden, schlafförderndes Kiefernadeln-Bades ist allgemein bekannt. Andere Heilwirkungen der Bäume sind ziemlich in Vergessenheit geraten. Einige davon habe ich im Folgenden zusammengetragen:

Die Linner Linde, einer der bekanntesten Kraftorte der Schweiz
Die Linner Linde, einer der bekanntesten Kraftorte der Schweiz – Foto S. Itting
      • Birkensaft – entschlackt und stärkt die Nieren. Deshalb empfiehlt er sich bei Beschwerden der Harnwege. Sie bekommen den Saft im Reformhaus oder in Naturapotheken. Wenn Sie davon mehrmals täglich einen EL mit Wasser verdünnt trinken, soll er bei Hautproblemen und schmerzenden Gelenken helfen und Müdigkeit vertreiben.
      • Birkenblätter – Birkenblätter für Tee kann man in der Apotheke kaufen, aber natürlich auch selbst sammeln. Am besten eignen sich die jungen Blätter zum Trocknen. Für eine Tasse Tee überbrühen Sie 1 EL getrocknete Birkenblätter mit kochendem Wasser und giessen den Tee nach ca. 8 Minuten durch ein Sieb ab.
        • Lindenblätter – Die herzförmigen Blätter der Linde sehen nicht nur dekorativ aus, sie enthalten auch jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. Das sind vor allem Vitamin C, Chlorophyll, Flavonoide, Mineralsalze und reichlich Proteine. Ich packe für Wanderungen gerne einen Salat in den Rucksack und ergänze ihn unterwegs mit dem, was die Natur dazu gibt. Hier zum Beispiel waren es Blätter der berühmten und ältesten Linde der Schweiz: der Linner Linde.

          Lindenblätter enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind zudem sehr dekorativ
          Lindenblätter enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind zudem sehr dekorativ – Foto S. Itting

 

      • Buchenrinde – ergibt nicht unbedingt den wohlschmeckendsten Tee, aber er wirkt zuverlässig bei saurem Aufstossen und beruhigt den Magen. Ein halber Teelöffel Buchenrinde genügt pro Tasse. Übergossen mit siedend heissem Wasser soll er nicht länger als 5 Minuten ziehen. Dieser Tee gehört in die Natur-Hausapotheke! Sie können Buchenrinde kaufen oder vorsichtig vom Baum abschaben, zerkleinern und trocknen.
      • Erlenblätter – helfen bei Entzündungen in Mund und Rachen. Sammeln Sie frische Erlenblätter und schneiden oder zupfen sie diese klein. 2 TL pro Tasse mit kochendem Wasser übergiessen und abkühlen lassen. Dieser Aufguss lindert Zahnfleischentzündungen und kann bei Halsweh und Schluckbeschwerden zum Gurgeln verwendet werden.
        • Weidenrinde – wirkt bei Schmerzen und leichtem Fieber. Der Tee wird kalt angesetzt und über Nacht stehen gelassen. Er schmeckt gar nicht gut, weshalb ich ihn nur einmal probiert habe. Das Kopfweh war jedenfalls ziemlich schnell verschwunden. Inzwischen habe ich eine andere schmerzstillende Heilpflanze für mich entdeckt: das Mädesüss. Doch dazu in einem späteren Beitrag mehr.
          weide-baumheilkunde-vorratshaltung-schmerzen-naturheilkunde-selbstversorger
          Foto S. Itting

          Natürlich ist das nur ein kurzer Überblick, die Baumheilkunde hat wesentlich mehr zu bieten. Da ich in meinem Blog aber nur aufschreiben möchte, was ich selbst oder Menschen, die ich kenne, wirklich ausprobiert haben, soll das erst einmal genügen. Bestimmt wird es bald zu diesem Thema weitere Beiträge geben!

          Nutzen sie auch die Heilkraft der Bäume? Dann freue ich mich, wenn Sie im Kommentarfeld darüber berichten möchten!

Die Fotos auf dieser Seite (mit Ausnahme der Aufnahme des Nadelbaumes, diese ist von Pixabay), stammen alle von Wanderungen, die ich für meine Wandergruppe organisiert habe.

Möchten Sie einmal dabei sein? Im Moment machen wir Pause, aber Anfang 2017 starten wir neu. Sie sind herzlich willkommen!

Kommen Sie mit in die Natur - Das Schweizer Wanderforum nimmt sie mit in Wald und Berge!
Kommen Sie mit in die Natur – Das Schweizer Wanderforum nimmt sie mit in Wald und Berge!




Reis für die Vorratshaltung

Reis gehört in jeden Notvorrat

Reis ist eines der Lebensmittel, welche sich sehr gut für den Notvorrat eignen. Und Gründe, sich Gedanken über eine sinnvolle Vorratshaltung zu machen, gibt es einige, darüber wurde auf dieser Seite schon mehrfach geschrieben.




Reis ist lange haltbar und vielseitig verwendbar. Fällt jedoch der Strom aus und gibt es keine Möglichkeit, ihn ausreichend zu kochen, nützt er nicht viel. Deshalb ist es sinnvoll, auch ein paar Beutel vorgekochten Reis vorrätig zu haben. Zwar muss dieser auch kurz gekocht oder gedünstet werden, das funktioniert aber in kleinen Portionen beispielsweise stomunabhängig auf einem Rechaud oder einem kleinen, mit Teelichtli betriebenen, Fondueofen.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Sie wirken nicht nur sättigend, in den weissen Körnchen stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe. Diese sind aber von Sorte zu Sorte verschieden. Allen gleich ist, dass sie lange sattmachen. In Asien gehört das Korn zu den Hauptnahrungsmitteln und die asiatische Küche ist bekanntlich gesund!

Reis ist ein Hauptbestandteil der asiatischen Küche
Reis ist ein Hauptbestandteil der asiatischen Küche

Reis gehört zu den wichtigsten Getreidesorten. Alle Reissorten bestehen zu einem grossen Teil aus Kohlehydraten, daneben enthalten sie Wasser, Fett und Eiweiss. Die Körnchen liefern zudem Ballaststoffe und folgende Mineralstoffe:

  • Eisen
  • Zink
  • Magnesium
  • Kalium

Das kleine Korn wirkt, dank Kalium, entwässernd und schützt damit Herz und Kreislauf und fördert den Stoffwechsel. Vor allem in Krisenzeiten, wenn eine abwechslungsreiche Ernährung, wie wir sie heute kennen und schätzen, nicht möglich ist, ist das kleine Korn ein wertvoller Lieferant an wichtigen Stoffen, die die Abwehrkräfte stärken und die Blutbildung fördern.

Auch reichlich Vitamine sind in den kleinen Körner enthalten:

  • Vitamin E
  • viele verschiedene B-Vitamine

Vollkornreis enthält besonders viele Ballaststoffe, die die Verdauung in Schwung bringen.

Wichtig – auf die Qualität kommt es an!




In Krisenzeiten und Hungersnöten möchte man einfach seine Familie und sich selbst satt bekommen. Jetzt, wo wir alles im Überfluss haben können, lohnt es sich unbedingt, auf die beste Qualität zu achten und Reis in Bio-Qualität zu kaufen. Die Böden der Reisfelder sind oft belastet, allen voran mit Arsen. Ausserdem entscheiden Verarbeitung und Reissorten über den gesundheitlichen Wert. Übrigens wurde auch in Bio-Reis schon Arsen nachgewiesen. Hier gibt es aber Grenzwerte, die eingehalten werden müssen.

Täglich sollte Reis nicht auf der Speisekarte stehen, wenn immer möglich ist ausserdem empfohlen, ihn vor dem Kochen gründlich zu waschen und das Wasser wegzugiessen.

Reisfelder in Südostasien
Reisfelder in Südostasien

Reis Kennenlern Box

Für mehr Informationen einfach ins Blick klicken

Gut zu wissen:

Weissem Reis wurden durch das Schälen leider viele Mineralstoffe und Vitamine genommen, mit Ausnahme des Parboiled Reis: Hier sorgt ein spezielles Verfahren dafür, dass die wertvollen Stoffe ins Korninnere gedrückt werden und zu rund 80 Prozent trotz des Schälens erhalten bleiben.

Tipps für die Vorratshaltung

Während die Ärmsten der Armen oft nur Reiskörner als einzige Nahrung haben, können wir aus dem Vollen schöpfen. Jedoch sollte der Notvorrat auch darauf ausgerichtet werden, dass im Ernstfall mit einfachen Mitteln aus den Reiskörnern eine schmackhafte Mahlzeit wird. Getrocknete Kräuter, eingemachtes Obst und Gemüse, langhaltende Käsesorten beispielsweise variieren den neutralen Reisgeschmack immer wieder neu.

Reist ist sehr vielseitig
Reist ist sehr vielseitig

Ausserdem liefert Mutter Natur jede Menge Zutaten, die aus Reis eine leckere Mahlzeit machen. Auf vorratshaltung.ch stellen wir immer wieder Schätze der Natur und ihre An- und Verwendung vor. Jetzt im Herbst sind es vor allem Nüsse, Pilze und Früchte, die gesammelt und für den Notvorrat haltbar gemacht werden können.




Ich freue mich, wenn Sie meine Seite bald wieder besuchen!