Reis für die Vorratshaltung

Reis gehört in jeden Notvorrat

Reis ist eines der Lebensmittel, welche sich sehr gut für den Notvorrat eignen. Und Gründe, sich Gedanken über eine sinnvolle Vorratshaltung zu machen, gibt es einige, darüber wurde auf dieser Seite schon mehrfach geschrieben.




Reis ist lange haltbar und vielseitig verwendbar. Fällt jedoch der Strom aus und gibt es keine Möglichkeit, ihn ausreichend zu kochen, nützt er nicht viel. Deshalb ist es sinnvoll, auch ein paar Beutel vorgekochten Reis vorrätig zu haben. Zwar muss dieser auch kurz gekocht oder gedünstet werden, das funktioniert aber in kleinen Portionen beispielsweise stomunabhängig auf einem Rechaud oder einem kleinen, mit Teelichtli betriebenen, Fondueofen.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Sie wirken nicht nur sättigend, in den weissen Körnchen stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe. Diese sind aber von Sorte zu Sorte verschieden. Allen gleich ist, dass sie lange sattmachen. In Asien gehört das Korn zu den Hauptnahrungsmitteln und die asiatische Küche ist bekanntlich gesund!

Reis ist ein Hauptbestandteil der asiatischen Küche
Reis ist ein Hauptbestandteil der asiatischen Küche

Reis gehört zu den wichtigsten Getreidesorten. Alle Reissorten bestehen zu einem grossen Teil aus Kohlehydraten, daneben enthalten sie Wasser, Fett und Eiweiss. Die Körnchen liefern zudem Ballaststoffe und folgende Mineralstoffe:

  • Eisen
  • Zink
  • Magnesium
  • Kalium

Das kleine Korn wirkt, dank Kalium, entwässernd und schützt damit Herz und Kreislauf und fördert den Stoffwechsel. Vor allem in Krisenzeiten, wenn eine abwechslungsreiche Ernährung, wie wir sie heute kennen und schätzen, nicht möglich ist, ist das kleine Korn ein wertvoller Lieferant an wichtigen Stoffen, die die Abwehrkräfte stärken und die Blutbildung fördern.

Auch reichlich Vitamine sind in den kleinen Körner enthalten:

  • Vitamin E
  • viele verschiedene B-Vitamine

Vollkornreis enthält besonders viele Ballaststoffe, die die Verdauung in Schwung bringen.

Wichtig – auf die Qualität kommt es an!




In Krisenzeiten und Hungersnöten möchte man einfach seine Familie und sich selbst satt bekommen. Jetzt, wo wir alles im Überfluss haben können, lohnt es sich unbedingt, auf die beste Qualität zu achten und Reis in Bio-Qualität zu kaufen. Die Böden der Reisfelder sind oft belastet, allen voran mit Arsen. Ausserdem entscheiden Verarbeitung und Reissorten über den gesundheitlichen Wert. Übrigens wurde auch in Bio-Reis schon Arsen nachgewiesen. Hier gibt es aber Grenzwerte, die eingehalten werden müssen.

Täglich sollte Reis nicht auf der Speisekarte stehen, wenn immer möglich ist ausserdem empfohlen, ihn vor dem Kochen gründlich zu waschen und das Wasser wegzugiessen.

Reisfelder in Südostasien
Reisfelder in Südostasien

Reis Kennenlern Box

Für mehr Informationen einfach ins Blick klicken

Gut zu wissen:

Weissem Reis wurden durch das Schälen leider viele Mineralstoffe und Vitamine genommen, mit Ausnahme des Parboiled Reis: Hier sorgt ein spezielles Verfahren dafür, dass die wertvollen Stoffe ins Korninnere gedrückt werden und zu rund 80 Prozent trotz des Schälens erhalten bleiben.

Tipps für die Vorratshaltung

Während die Ärmsten der Armen oft nur Reiskörner als einzige Nahrung haben, können wir aus dem Vollen schöpfen. Jedoch sollte der Notvorrat auch darauf ausgerichtet werden, dass im Ernstfall mit einfachen Mitteln aus den Reiskörnern eine schmackhafte Mahlzeit wird. Getrocknete Kräuter, eingemachtes Obst und Gemüse, langhaltende Käsesorten beispielsweise variieren den neutralen Reisgeschmack immer wieder neu.

Reist ist sehr vielseitig
Reist ist sehr vielseitig

Ausserdem liefert Mutter Natur jede Menge Zutaten, die aus Reis eine leckere Mahlzeit machen. Auf vorratshaltung.ch stellen wir immer wieder Schätze der Natur und ihre An- und Verwendung vor. Jetzt im Herbst sind es vor allem Nüsse, Pilze und Früchte, die gesammelt und für den Notvorrat haltbar gemacht werden können.




Ich freue mich, wenn Sie meine Seite bald wieder besuchen!

Schwarzwurzel – Winterspargel

Schwarzwurzel – gesunder «Winterspargel»

Die Schwarzwurzel war beinahe in Vergessenheit geraten. Selbstversorger, aber auch der ökologische Gemüseanbau, entdecken die dunklen Stangen seit einigen Jahren wieder neu. Und die gesunde Küche freut sich: Sind die mit dem Löwenzahn verwandten Schwarzwurzeln doch eine echte Bereicherung auf den Speisezetteln.

Die ursprünglich aus Spanien stammende Schwarzwurzel wird im Volksmund auch Winterspargel genannt. Dieses vitaminreiche Gemüse war im Mittelalter nicht als Lebens-, sondern als Heilmittel bekannt. Noch im 16. Jahrhundert galt die wild wachsende Schwarzwurzel als wirksames Gegenmittel bei Schlangenbissen und wurde Pestkranken als Medizin verabreicht. Kultiviert wird sie erst seit dem 17. Jahrhundert. Zählte man im 19. Jahrhundert noch rund 30 verschiedene Arten der Schwarzwurzel, so werden heute nur noch einige wenige angebaut.

Die gesunden Inhaltsstoffe der Schwarzwurzel

Schwarzwurzeln liefern die Vitamine C, B1 und E in nennenswerter Menge. Ausserdem stecken in ihnen wertvolle Mineralstoffe. Hier sind vor allem Folsäure, Kalium und Eisen zu nennen. Schwarzwurzeln sollten auch wegen ihres hohen Anteils an Ballaststoffen öfters auf dem Speiseplan stehen. Besonders für Frauen in den Wechseljahren ist das Gemüse zu empfehlen, es leistet nämlich einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von Osteoporose. Schwarzwurzeln sind auch ideal für Diabetiker. Sie regen die Hirntätigkeit an und stärken Herz und Kreislauf. Ein weiterer Pluspunkt für das Wintergemüse: Es hat nur wenige Kalorien.



Schwarzwurzeln – Verwandte des Löwenzahns

Als Korbblütler sind die Schwarzwurzeln mit dem Löwenzahn und der Haferwurzel verwandt. Die Erntesaison der winterharten Pflanze reicht von Oktober bis in den Frühling hinein. Anbau und Ernte sind im Vergleich zu anderen Gemüsesorten etwas mühsam – lockere, tiefgründige Böden erleichtern die Arbeit. Schwarzwurzel eignet sich zum Einlagern, Einfrieren und Einmachen.

Ganz viel Schwarzwurzel-Wissen vermittelt Ihnen dieser Film. Das Video habe ich neulich entdeckt und denke, dass muss ich einfach verlinken 🙂

Die Schwarzwurzel in der Küche

Winterspargel oder gar Spargel der armen Leute wird die schmackhafte Wurzel mitunter genannt. Heute gilt sie unter den alten Gemüsesorten als die Neuentdeckung. Vegetarier und Veganer sowie alle, die sich bewusst ernähren und auf Bio setzen, betrachten die Schwarzwurzel als willkommene Abwechslung auf dem Teller. Das biologisch hochwertige Wintergemüse kann ähnlich wie Spargel zubereitet werden: Nach dem Entfernen von Schmutz und Erde werden die Wurzeln gründlich gewaschen und anschliessend geschält. Damit sie schön weiss bleiben, sollten sie nach dem Schälen sofort in Zitronen- oder Essigwasser gelegt werden.

Schwarzwurzeln lassen sich vielfältig zubereiten, aber es muss gar nicht immer ein aufwendiges Rezept sein: Kochen Sie die Wurzeln in Salzwasser mit einem Schuss Essig weich und servieren Sie sie gesalzen, mit zerlassener Butter, Spiegelei und Salat.

Buchtipp:

Hinweis für die Verarbeitung:

Tritt beim Schälen ein milchiger Saft aus, ist das ein Beweis für die Frische der Wurzel. Er färbt sehr stark, weshalb Sie eine Schürze und Küchenhandschuhe bei der Zubereitung tragen sollten. Die Verfärbungen lassen sich nur schwer auswaschen.




Neu gibt es auf meiner Seite die Kategorie «Gesunde Rezepte», wo Sie in Kürze auch mehr über die Schwarzwurzel finden werden.

Knoblauch pflanzen und haltbar machen

Jetzt ist es höchste Zeit, Knoblauchzehen zu setzen!

Knoblauch gehört in die Vorratshaltung: Er setzt so manches Mittel aus Drogerie und Apotheke. Natürlich sollen Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker wenden, wenn Sie krank sind. Aber da es auf dieser Seite um Notvorrat und Selbstversorgung geht, dürfen die gesunden Knollen aus dem Süden keinesfalls fehlen. Knoblauch ist ein hervorragendes Mittel, um die Abwehrkräfte zu stärken und viele Krankheitserreger wirkungsvoll zu bekämpfen.

Knoblauch pflanzen in Frühling oder Herbst

Es ist ganz einfach, selbst frischen Knoblauch zu züchten. Meine erste Ernte verdanke ich sogar mehr oder weniger einem Zufall. Weil meine Kräuter auf dem Balkon von Schädlingen befallen waren, bekam ich den Tipp, Knoblauchzehen in die Erde zu stecken. Ehrlich gesagt: Die Hälfte meiner Kräuter fiel trotzdem den Blattläusen zum Opfer, dafür konnte ich aber jungen Knoblauch ernten. Seitdem setze ich bewusst einige Knoblauchzehen im Frühjahr und im Herbst in einen grossen Blumenkasten. Die Pflanze ist so unkompliziert, dass ich bisher immer mit meiner Ernte zufrieden war.

Die supergesunde Knolle wächst auch auf dem Balkon.
Die supergesunde Knolle wächst auch auf dem Balkon.

Tipps für eine reiche Knoblauchernte

  • In seiner Heimat, in Südeuropa und dem Nahen Osten, findet Knoblauch die idealen Bedingungen. Er liebt viel Sonne, weshalb er auch bei uns den sonnigsten Platz im Garten oder auf der Terrasse bekommen sollte.
  • Er schätzt nährstoffreiche, lockere Erde.
  • Die ideale Zeit, um Knoblauch zu pflanzen, ist im Frühling, nach dem letzten Frost, oder im Herbst, bevor der Boden das erste Mal gefriert.
  • Ich pflanze und säe nicht «mit Lineal», weshalb ich keine Zentimeter für Abstände und Reihen angeben kann. Mit der Zeit hat man das im Gefühl, aber wenn Sie erstmals Knoblauch vermehren möchten, halten Sie besser zu viel Abstand, als zu wenig, damit sich die Knollen richtig entwickeln können. Ein Abstand von mindestens 10 Zentimetern sollte passen.
  • Eingepflanzt werden einzelne Zehen. Dafür kaufe ich ein, zwei Bio-Knoblauchknollen. Das Pflanzen geht ganz unkompliziert: Mit dem Finger ein Loch in die Erde bohren, die Zehen mit der Spitze nach oben hineinlegen und mit Erde bedecken. Nur leicht andrücken.
  • Giessen ist nicht unbedingt nötig.
  • Sobald sich die ersten Sprossen zeigen, kann man fast zuschauen, wie der Lauch wächst. (Dieser schmeckt übrigens, in dünne Rollen geschnitten, sehr fein in Salaten oder über Gemüse und Suppen gestreut)
  • Fängt das «Laub» an zu welken, ist die Zeit zum Ernten da. Nun können Sie die Knoblauchknollen ausgraben und entweder frisch verwenden oder für die Vorratshaltung haltbar machen.

Ich habe ein Video gefunden, in welchem Sie Schritt für Schritt sehen können, wie der Anbau von Knoblauch geht:

Knoblauch lagern – so machen Sie die Knollen haltbar

Es gibt diverse Möglichkeiten, Knoblauch ohne grossen Aufwand für die Vorratshaltung zu nutzen. Ich stelle Ihnen die zwei Varianten vor, die ich selbst nutze.

Knoblauch ist ideal für die Vorratshaltung
Knoblauch ist ideal für die Vorratshaltung
  • Bevor Sie den frischen Knoblauch trocken, muss er natürlich gesäubert werden. Zum Trocknen hängen Sie ihn an einem kühlen, luftigen und trockenen Ort als Zopf, in Stoffsäckli oder in Netzen auf. Er darf niemals in Dosen oder Plastik aufbewahrt werden, denn dann würde er rasch faulen.
  • Einen knackig frischen Vorrat an Knoblauch anlegen, ist auch ganz einfach: Schälen Sie einige Zehen und übergiessen Sie diese in einem Glas mit hochwertigem Olivenöl. Glas verschliessen und etwas Geduld haben: Nach etwa zwei Wochen haben Sie leckeres, aromatisches Salatöl. (Das Öl immer wieder neu auffüllen.) Die Knoblauchzehen halten sich in Öl eingelegt im Kühlschrank mindestens 3 Monate frisch. Dann gibt es schon bald die neue Ernte!

Knoblauch – eine supergesunde Knolle

Knoblauch ist ein hervorragendes, natürliches Antibiotikum. Er hemmt aber nicht nur das Wachstum von Bakterien, sondern auch von Pilzen und einigen Grippeviren. Er verhindert, regelmässig verzehrt, dass sich die Blutgefässe verengen, beugt Verkalkung vor, sorgt für eine gute Durchblutung, indem er die Fliesseigenschaften des Blutes verbessert, und kann bei Darmentzündungen und Atemwegserkrankungen helfen.

Knoblauch gehört in jede Naturapotheke und natürlich in die Küche
Knoblauch gehört in jede Naturapotheke und natürlich in die Küche

Schauen Sie doch bald wieder auf dieser Seite vorbei: In den nächsten Tagen finden Sie hier Tipps für das Herstellen von natürlichem Hustensirup sowie fortlaufend nützliche Ideen und Rezepte, natürlich auch mit Knoblauch.

 

Auf vorratshaltung.ch dreht sich alles um die Vorratshaltung, Selbstversorgung und Notvorrat.

 

 

 

 

Eier für die Vorratshaltung – Hühnerhaltung für die Selbstversorgung

Eier für die Vorratshaltung – Tipps für Selbstversorger und Vorratshaltung

Heute weiss schon jedes Kind: Eier sollten immer frisch sein, im Kühlschrank aufbewahrt werden, und müssen, falls sie eine beschädigte Schale haben, rasch verbraucht werden.

Aber wie war das früher, bevor es Kühlschränke gab?

Grossmutter kannte verschiedene Methoden für die Aufbewahrung von Eiern
Grossmutter kannte verschiedene Methoden für die Aufbewahrung von Eiern




Während des Winters legten früher alle Hühner viel weniger Eier, die meisten sogar gar keine mehr. Deshalb musste es Möglichkeiten geben, einen Vorrat anzulegen. Denken Sie nur beispielsweise einmal an die Weihnachtsbäckerei unserer Vorfahren! Da hat man keine Guetzli gekauft, sondern fleissig für die Grossfamilie gebacken. Sonntags gab es einen Kuchen und auch die Pasta wurde selbst gemacht. Wie wurden Eier aber monatelang gelagert? Ich habe in Aufzeichnungen meiner Urgrossmutter Antworten gefunden und versuche, diese verständlich und für die heutige Zeit anwendbar wiederzugeben.

Eier für die Vorratshaltung – was Uroma noch wusste:

• Septembereier sind für die Vorratshaltung am besten geeignet. Sie können ohne besondere Vorsichtsmassnahmen auf einem Eierbrett in einem kühlen, dunklen Raum aufbewahrt werden. Es ist wichtig, dass sie im Winter immer wieder gewendet werden. Da heute wahrscheinlich niemand mehr ein Eierbrett aus Keramik daheim hat, denke ich, dass ein Eierkarton den Zweck auch erfüllen würde.

• Eine weitere Möglichkeit, die früher weit verbreitet war, war jene, die Eier in einem absolut trockenen Gefäss in ebenso trockenem Salz, Sand oder in Asche zu lagern. Dieses Material musste im Winter ein- zweimal erneuert werden.

• Es gibt noch eine andere, zu jener Zeit offensichtlich sehr beliebte, Methode, Eier einzulegen: Die Konservierung mit Wasserglas. Im Verhältnis 1:9 mit Wasser angerührt, wurde die chemische Substanz mit einem Schneebesen aufgeschlagen, bis sie eine gallertartige Konsistenz bekam. Die gut gesäuberten Eier kamen da hinein und wurden konserviert, indem die Lösung die Poren der Schalen verschloss. Luft, Wasser oder Mikroorganismen konnten nicht mehr eindringen und das Ei war über Monate hinweg geschützt. Wasserglas wird heute kaum noch für die Vorratshaltung verwendet, findet aber im Bauwesen Einsatz. Deshalb sollte es leicht zu bekommen sein, falls sich jemand für diese Methode interessiert.

• Sollten Eier nicht über den Winter, sondern nur ein paar Wochen frisch bleiben, war es üblich, die Schale mit Fett einzureiben.

Warum legen die meisten Hühner heute auch im Winter?

Fehlt ausreichend Licht und Wärme, gibt es weniger Eier.


Wer nur wenige Hühner für die Selbstversorgung hält, kennt das: Manche Hühner lassen sich überzeugen, doch ab und zu ein Ei zu legen, wenn sie zum Beispiel in warmem Wasser aufgeweichtes Toastbrot zum Fressen bekommen. Andere Hühnerhalter schwören auf das Füttern von Sonnenblumenkernen. Ob es auch nützt, mit seinem Huhn zu sprechen und ihm ein paar Streicheleinheiten zu schenken? Da erinnere ich mich an Frieda, mein Lieblingshuhn aus Kindertagen. Frieda liess sich streicheln und herumtragen und ihre Eier schmeckten viel besser als die anderen. Mir zumindest. Wer für die Selbstversorgung nur ein Dutzend Hühner hält, kann seinen Tieren natürlich viel mehr derartige Aufmerksamkeit schenken, als wenn Hunderte Hühner im Stall daheim sind.
Kunstlicht für den Hühnerstall ist ganz klar die zuverlässigere Lösung.

Auch ein Huhn freut sich über Streicheleinheiten
Auch ein Huhn freut sich über Streicheleinheiten

Sicher haben Sie schon Sprüche gehört wie: «Mit den Hühnern ins Bett gehen» oder «Beim ersten Hahnenschrei». Das heisst nichts anderes, als dass sich die Hühner ohne entsprechende Massnahmen ihren natürlichen Rhythmus anpassen: Mit den ersten Sonnenstrahlen in den Tag starten, in der Dämmerung schlafen gehen. Das tun sie auch heute noch, sofern sie nicht in modernen, beleuchteten Ställen leben. Dazu kommt, dass ein Huhn viel zum Fressen braucht, damit es täglich ein Ei produzieren kann. In der dunklen Jahreszeit findet es aber tagsüber im Freilauf kaum genug Nahrung dafür. Wer also erzwingen möchte, dass seine Tiere auch in der dunklen Jahreszeit täglich ein Ei legen, muss mit modernen Mitteln für die nötigen Bedingungen sorgen:

Spezielles Licht und gutes Futter verhelfen auch im Winter zu ausreichend frischen Eiern. Schweizer Bauern sind für ihre Hühnerställe pro Tag maximal 16 Stunden Kunstlicht erlaubt.

Übrigens, wenn Sie für die Selbstversorgung Hühner halten möchten, beachten Sie bitte, dass diese für das Legen der Eier einen dunkleren Platz bevorzugen.

Wir hatten zwar früher zu Hause selber Hühner, die aber ihren natürlichen Hühnerrhythmus lebten und im Winter nicht mit speziellen Massnahmen zum Eierlegen animiert wurden. Ich bin also keine Geflügelfachfrau und kann Ihnen keine Fachfragen beantworten. Ich habe aber einen Link gefunden, der viele Antworten rund um die Hühnerhaltung in der Schweiz gibt.




—> Wer noch mehr wissen möchte, findet vertieftes Hühner- und Selbstversorgerwissen zum Beispiel in diesen Büchern:

Für die Vorratshaltung sollten nur einwandfreie Eier in Bioqualität verwendet werden. Wer keine eigenen Hühner halten kann oder möchte, bezieht diese am besten direkt beim Biobauer.