Kalte Füsse

Kalte Füsse können Ursache vieler Beschwerden sein

Dass kalte Füsse unangenehm sind, hat natürlich jeder schon selber erfahren müssen. Sinken draussen die Temperaturen, wird es in unseren Wohnungen wohlig warm. Natürlich kann sich das jederzeit ändern, fällt zum Beispiel die Heizung kurz- oder längerfristig aus. Aber ganz gleich, ob drinnen oder draussen: Die Füsse sollten unbedingt warm gehalten werden.




Halten Sie auch im Winter ihre Füsse immer warm

Mit dem richtigen Schuhwerk bleiben die Füsse auch auf einem ausgedehnten Winterspaziergang oder einer Schneeschuhwanderung schön warm. Qualitativ hochwertige Wanderschuhe können Sie problemlos auch im Schnee tragen. Sie halten die Füsse trocken und warm. Natürlich lohnt es sich, für den Winter ein paar wollene Wandersocken anzuschaffen. Achten Sie unbedingt darauf, dass auch Ihre Kinder gute Winterschuhe tragen, die Kälte und Nässe abhalten!

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Mit warmen Füssen macht Schnee doppelt Spass

Kalte Füsse gibt es eher dann, wenn Sie sich nicht bewegen, zum Beispiel beim längeren Warten an der Bushaltestelle. Natürlich sind auch Büroschuhe ungünstig und sollten für den Arbeitsweg gegen gefütterte Stiefel oder andere Winterschuhe ausgetauscht werden.
Gute Winterschuhe für Sport und Freizeit gibt es in grosser Auswahl:

Kalte Füsse sind sehr ungesund

Sind die Füsse längere Zeit kalt, können zahlreiche Beschwerden die Folge sein:
    • Dass kalte Füsse Erkältungskrankheiten begünstigen, ist allgemein bekannt.
    • Auch wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte bei Minusgraden warmes Schuhwerk und wollene Socken tragen.
    • Mitunter können kalte Füsse Kopfschmerzen auslösen.
    • Selbst Herzbeschwerden sind, wenn man lange mit eiskalten Füssen unterwegs ist, möglich.
    • Und vielleicht haben Sie selber schon die Erfahrung gemacht, dass das Einschlafen nicht gelingen will, wenn die Füsse kalt sind. Dann können eine Wärmflasche oder flauschige Socken rasch Abhilfe schaffen.

Omas Hausmittel für alle, die oft unter kalten Füssen leiden

Ein warmes Fussbald ist immer eine Wohltat. Verschiedene Badezusätze verstärken die Wirkung. Wer häufig unter kalten Füssen leidet, sollte die Durchblutung der Füsse stärken. Dazu eignen sich Kneipanwendungen gut. Oder Omas Fussbad:
  • Füllen Sie einen Eimer oder eine grosse Schüssel mit warmem Wasser, es sollte heiss sein, aber doch so, dass es sich angenehm anfühlt. Dann geben sie eine Handvoll Salz und zwei Handvoll Holzasche hinzu und verrühren alles.
  • Baden Sie Ihre Füsse 10 bis 10 Minuten darin und machen sie abschliessend einen Knieguss. Wie das geht, lesen Sie bitte hier.
  • Danach die Füsse gut abtrocknen und dicke Socken anziehen.

Das tut Ihren Füssen gut - Abhärtung mit Hilfe der Natur

Etwas, das wir alle wissen und trotzdem kaum jemand tut: Unsere Füsse danken es uns, wenn wir so oft wie möglich barfuss gehen. Dieses Foto habe ich auf einem Barfusswanderweg gemacht. Der ist natürlich für den Sommer gedacht und nicht für Schneetouren. kalte-fuesse-vorratshaltung Auch auf Finnenbahnen können Sie barfuss joggen. Ich habe das früher regelmässig getan und es ist wirklich eine Wohltat. Leider gibt es hier, wo ich jetzt wohne, keine in der Nähe. Eine ähnliche Wirkung wie häufiges Barfussgehen haben Tautreten ode Wassertreten (zum Beispiel in der Badewanne).

FarnkrauT - Noch ein Tipp, der beinahe in Vergessenheit geraten ist:

Ein gutes Hausmittel, dass schon vor Hunderten von Jahren Verwendung fand und eine positive Wirkung auf die Durchblutung der Füsse hat, ist Farnkraut. Im Sommer können Sie auf frischen Farnblättern stehen oder auf der Stelle treten. Trocknen Sie ausreichend Farnblätter und füllen Sie diese in ein Kissen. So haben Sie auch im Winter ein bewährtes Hausmittel zu Hand: Stellen Sie einfach öfters die Füsse darauf.
Farnkraut, oder kurz Farn genannt, gibt es auf der Erde schon rund 350 Millionen Jahre. Die Urform soll die Grösse von Bäumen erreicht haben. Im Mittelalter soll es vor allem als Schutz gegen schwarze Magie eingesetzt worden sein. Daher stammt wohl auch die volkstümliche Bezeichnung Hexenkraut. Farnkraut hat eine leicht entgiftende Wirkung, soll getrocknet bei Wurmbefall helfen und ist in verschiedenen Arzneien gegen Reizhusten und Verdauungsstörungen enthalten. Unsere Vorfahren trockneten das Kraut und nähten es in Kissen, die bei Rheuma und Gicht Erleichterung schafften.
        Farnkraut hilft bei kalten Füssen, indem es die Durchblutung ankurbelt  

Antriebslos und müde

Antriebslos und müde? – So werden Sie wieder fit!

Jeder kennt Phasen, in denen man sich antriebslos und müde fühlt. In Winter treten depressive Verstimmungen öfter auf als in der warmen, hellen Jahreszeit. Licht- und Bewegungsmangel sind sicher hauptsächliche Ursachen. Wir können aber mit der richtigen Ernährung und Lebenseinstellung viel tun, um selbst im trüben, grauen November nicht ständig antriebslos und müde zu sein, sondern ihn fit und voller Lebensfreude zu geniessen.

Auch an trüben Tagen gibt es viel Schönes zu entdecken
Auch an grauen Novembertagen gibt es viel Schönes zu entdecken

 



 

In diesem Beitrag finden Sie leicht nachvollziehbare Tipps gegen den typischen „Winterblues“. Allerdings geht es hier nicht um Depressionen! Selbstverständlich müssen Sie, wenn sie unter schweren Depressionen leiden, die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen! Sollte kein Arzt in Reichweite sein – schliesslich ist das Thema dieses Blogs die Selbstversorgung, auch in Notsituationen – versuchen Sie, mithilfe der Natur ihre Situation zu verbessern. Bereits im Mittelalter wurden depressive Verstimmungen mit natürlichen Mitteln behandelt. Von dem überlieferten Wissen können wir heute noch profitieren.

Hausmittel gegen Antriebslosigkeit und Müdigkeit

    • Pfefferminze erfrischt und weckt die Lebensgeister. Ist viel kopflastige Arbeit zu erledigen, kann man es sich nicht leisten, antriebslos und müde am Schreibtisch zu sitzen. Eine Duftlampe mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl macht wach und hilft dabei, konzentriert zu arbeiten. Wenn Sie den Duft der Pfefferminze mögen, sollten Sie immer ein Fläschen Pfefferminzöl in Reichweite haben.
    • Nicht ohne Grund wurde Schokolade früher in Apotheken verkauft und vom Doktor bei chronischer Müdikeit und depressiven Verstimmungen verschrieben. Schoggi mit einem hohen Kakaoanteil hat einen geringeren Zuckergehalt als Vollmilchschokolade. So beeinflusst die dunkle Sorte den Blutzuckerspiegel weniger. Sie enthält aber reichlich Tryptophan, das beim Abbau im Körper die Serotoninbildung fördert.

      Dunkle Schoggi macht fit und glücklich :-)
      Dunkle Schoggi macht fit und glücklich 🙂

 



 

  • Das Johanniskraut gehört zu den wenigen Heilpflanzen, welche heute auch Schulmediziner gegen leichte Depressionen verordnen. Sie müssen aber keine Kapseln aus der Apotheke holen, denn die leuchtend gelbe Pflanze wächst in den Sommermonaten an Wegen und Waldrändern. Es lohnt sich, diese zu sammeln und zu trocknen, um sich bei Bedarf einen Johanniskrauttee zu kochen. Bereits Paracelsus dokumentierte die Wirkung des Krautes, jedoch fand man dafür zu jener Zeit eine andere Erklärung: Depressionen schrieb man früher dem Einfluss von Dämonen zu und man nahm an, dass das Johanniskraut diese vertreiben kann. Wie auch immer, es wirkte gegen die Schwermüdigkeit. Wenn Sie sich antriebslos und müde fühlen, kann Johanniskraut ein sanfter Helfer sein. Trinken Sie eine Zeitlang über den Tag verteilt 3 Tassen Tee. Bitte beachten Sie, dass durch das Johanniskraut die Haut empfindlicher gegen Sonneneinstrahlung werden kann und verwenden Sie auch im Winter einen Sonnenschutz.

    Die Wirkung des Johanniskrautes ist wissenschaftlich erwiesen
    Die Wirkung des Johanniskrautes ist wissenschaftlich erwiesen
  • Eine andere einheimische Pflanze, die Ihnen in der dunklen Jahrezeit durch lange Tage hilft, ist Engelwurz. Sie gilt als Lichtbringer, wenn alles etwas trotslos erscheint und eignet sich dann sehr gut für eine Räucherung. Engelwurz soll bei Existenzangst und Mutlosigkeit wieder Zuversicht schenken.Sie können auch einen Wein mit Engelwurz zubereiten, der stärkend auf Herz, Kreislauf und Immunsystem wirkt.

    Stärkender Wein mit Engelwurz

Zutaten: 2 EL Engelwurz klein geschnitten, 1 Flasche Weisswein.

Zubereitung: Wein und Wurzeln kurz aufkochen und ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und durch ein Sieb in eine Flasche füllen. Diese gut verschliessen und an einem dunklen Ort aufbewahren.

Anwendung: Wenn Sie sich antriebslos, müde und schwach fühlen, trinken Sie ein Schnapsglas voll.

Und noch mehr hilfreiche Tipps, wenn Sie sich antriebslos und müde fühlen

Auch äusserlich können Sie sich fehlende Energie zurückholen. Wenn die Batterien leer sind und sie sich müde und antrieblos fühlen, brauchen Sie viel Licht! Glücklicherweise scheint in der Schweiz fast immer irgendwo die Sonne.

Ein Ausflug in die Natur ist das beste Mittel, um die eigenen Batterien wieder zu füllen
Ein Ausflug in die Natur ist das beste Mittel, um die eigenen Batterien wieder zu füllen

Auch wenn Sie sich am liebsten mit einer Decke aufs Sofa kuscheln möchten: Raffen Sie sich auf und gehen Sie jeden Tag wengistens ein Stündchen an die frische Luft! Planen Sie Ausflüge, dorthin, wo sie garantiert strahlend blauen Himmel finden. Fahren Sie zum Beispiel in die Berge oder ins Tessin.

Aber was tun, wenn dies, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht möglich ist? Dann helfen folgende Tipps einem Burnout oder einer depressiven Verstimmung zu entgehen:

  • Nutzen Sie das Wissen von Sebastian Kneipp: Die Kneipp-Therapien sind leicht nachvollziehbar und lassen sich fast überall anwenden.

  • Etwas, was ich Ihnen persönlich ganz besonders empfehlen möchte, ist Jin Shin Jyutsu. Nein: Das ist keine Kampfsportart, wie oft vermutet wird, sondern eine ganz sanfte aber hochwirksame Heilmethode aus Japan. Alles, was sie dafür brauchen, sind ihre Finger. Jin Shin Jyutsu, auch als japanisches Heilströmen bekannt, ist eine absolute Wohltat. Sie können es anwenden, um sich zu entspannen, um das Immunsystem zu stärken oder bestehende Krankheiten ganz sanft zu behandeln.
    Jin Shin Jyutsu und Entspannung helfen bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit
    Jin Shin Jyutsu und Entspannung helfen bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit

    Gerne werde ich in einem späteren Artikel über meine wunderschönen Erfahrungen mit Jin Shin Jyutsu berichten. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, muss keine Kurse besuchen, es genügt, sich ein Buch anzuschaffen und eigentlich kann man dann bereits starten.

Die folgenden Buchtipps sind nicht einfach irgendeine Werbung, sondern persönliche Tipps, die ich Ihnen wirklich ans Herz legen möchte! ♥


 

Es gibt immer Situationen, in denen wir uns antriebslos und müde fühlen. Aber Sie sehen, es gibt ebenso auch viele Wege, aus einem solchen Tief wieder herauszukommen. Vergessen Sie auch die sozialen Kontakte nicht., nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich, aber auch für Ihre Familie und Freunde. Gehen Sie wandern oder biken oder suchen Sie sich eine andere Outdoor-Sportart, die Ihnen Spass macht.

Wenn Ihnen in der Schweiz Wanderkollegen fehlen, lade ich Sie herzlich in meine Wandergruppe ein!




 

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Anis und Sternanis

Anis und Sternanis – das duftet nach Weihnachten

Galten exotische Gewürze früher als äusserst wertvoll und wurden sogar als Zahlungsmittel genutzt, können wir sie heute günstig in Supermärkten oder – bevorzugt – in Bioläden bekommen. Anis und Sternanis gehören zu den typischen Weihnachtsgewürzen, aber sie sollten auch in der Hausapotheke nicht fehlen.

Anis und Sternanis sind botanisch nicht verwandt

Es gibt zwei Sorten Anis, die sich zwar im Geschmack ähneln, aber aus ganz verschiedenen Regionen und Pflanzenfamilien stammen:

Der feurige und leicht bittere Sternanis gedeiht im asiatischen Raum. Er wird meist unzerkleinert genutzt, denn seine Sternenform ist äusserst dekorativ. So passt er nicht nur zu Currygerichten, Pickles und in Obstsalate, sondern eignet sich auch für wunderschöne Deko-Ideen.
Dazu finden Sie weiter unten ein paar tolle Tipps!

Der vor allem in Südeuropa und der östlichen Mittelmeerregion heimische Anis ist ein Doldenblütler, von dem die getrockneten Samenkörner genutzt werden. Wir verwenden Ihn in der Weihnachtsbäckerei, aber auch für Kohlgerichte oder in Krauteintöpfen.

Beide Sorten geben Kuchen, Desserts und sogar Brot eine besondere Note.




Der feurige und leicht bittere Sternanis
Der feurige und leicht bittere Sternanis

Warum Anis und Sternanis in die Naturapotheke gehört

Die aromatischen Samen schmecken süsslich und erinnern an Lakritze. Sie tun unserem Wohlbefinden und der Gesundheit gut, weshalb sie eigentlich in jede Küche gehören. Gerade in stressigen Zeiten ist Anis und Sternanis eine Wohltat: Ihr ätherisches Öl wirkt beruhigend und fördert einen erholsamen Schlaf. Nach üppigen Mahlzeiten regen die Samen die Verdauung an und überhaupt haben sie sich als gute Wahl bei allgemeinen Verdauungsbeschwerden erwiesen.

Anis Tee, wenn der Magen drückt und kneift:

Überbrühen Sie einen Teelöffel Anis mit einer grossen Tasse siedend heissem Wasser und lassen Sie ihn 10 Minuten ziehen. Heiss in kleinen Schlucken getrunken, verschafft er rasch Linderung.

Anis Tee hilft bei Verdauungsbeschwerden
Anis Tee hilft bei Verdauungsbeschwerden

In Ländern, in denen der Sternanis wächst, kauen die Menschen den Samen bei Blähungen und Krämpfen, aber auch bei Erkältungskrankheiten und Mundgeruch hat er sich als hilfreich erwiesen.



Anis und Sternanis duften und schmecken nach Weihnachten

Anis ist ein typisches Weihnachtsgewürz
Anis ist ein typisches Weihnachtsgewürz

Während der Sternanis vor allem aufgrund seiner zauberhaften Sterne besonders in der Weihnachtszeit beliebt ist, nutzen wir gemahlenen Anis gerne zum Backen.

Mögen Sie die klassischen Anis-Plätzchen? Dann habe ich wieder mal ein Rezept aus Omas Aufzeichnungen für Sie.

Anis-Plätzchen
  • 150 g Puderzucker mit 2 Eier cremig rühren.
  • 150 g Mehl und 1 TL Anis (gemahlen) unterrühren.
  • Auf ein Blech (heute können wir das natürlich bequem mit Backpapier auslegen) mit einem Löffel kleine Teighäufchen setzen. Anschliessend kommen die Anisplätzchen aber nicht direkt in den Ofen, sondern müssen bei Raumtemperatur über Nacht trocknen.
  • Am nächsten Tag den Ofen auf 150 Grad (Umluft 130 Grad) vorheizen. In der Zwischenzeit die Anisplätzchen mit ein wenig Anissamen bestreuen und bei – wichtig! – leicht geöffneter Backofentüre eine Viertelstunde backen.




Weihnachtsgeschenke und Dekorationen aus der Küche

Die herzige Form des Sternanises bietet sich wunderbar für die verschiedensten Dekorationen an. Beim Geschenkli basteln sind natürlich auch Kinder mit Eifer dabei.

  • Windlichter bringen eine gemütliche Atmosphäre ins Haus. Selbst gestaltet sind sie ein hübsches Geschenk für die Kindergärtnerin, Oma und Opa, Götti und Gotte. Heben Sie das Jahr über schöne Gläser auf und verwandeln Sie diese mit wenigen Handgriffen in der Adventszeit in stimmungsvolle Windlichter! Alles, was sie dafür brauchen, sind viele Sternanis -Sternli, ein paar Zimtstangen und transparenten Kleber. Damit bekleben Sie die Gläser, und stellen eine Kerze, bevorzugt in einem Naturton, hinein. Natürlich sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt: So können Sie zum Beispiel auch mit kleinen Zweigen, Schneespray und Schleifen arbeiten.

    Persönliche, selbst gemachte Geschenke, kommen immer gut an
    Persönliche, selbst gemachte Geschenke, kommen immer gut an
  • Sie suchen einen festlichen, nicht alltäglichen Tischschmuck? Dann besprühen Sie die Anissterne mit etwas Gold- oder Silberspray. Gemeinsam mit den getrockneten Scheiben von Zitrusfrüchten setzen sie zauberhafte, duftende Akzente auf der Weihnachtstafel.
  • Hobbyköche freuen sich garantiert über selbst gemachtes «Sternenöl». Geben Sie 3 Sternanis, 4 Kardamom-Kapseln, 2 Zimtstangen, 3 getrocknete Chilischoten und 3 Gewürznelken in eine dekorative Karaffe oder Flasche und giessen Sie 350 ml kalt gepresstes Öl mit neutralem Geschmack dazu, beispielsweise Rapsöl. Nun die Karaffe fest verschliessen. Das Sternenöl sollte an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt und hin und wieder geschwenkt werden.

Vorschau auf eine weihnachtliche Blogger-Aktion:

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Das Adventskränzchen 2016

Ich bekam eine Einladung zu einer zauberhaften Blogger-Aktion, an der ich sehr gerne teilnehmen werde. Vom 1. bis 24. Dezember widmen sich verschiedene Blogger den schönsten Weihnachtsthemen. Täglich gibt es ein neues Motto und jeder durfte im Vorfeld aussuchen, zu welchen Themen er etwas beitragen möchte. Sie werden viele Tipps, Rezepte und Geschichten finden und wir freuen uns, wenn Sie die Adventszeit mit uns geniessen möchten. Ich werde Ihnen beispielsweise zeigen, wie Sie mit selbst gemachter Hautpflege gut durch die Winterzeit kommen oder auch mit einem kleinen Budget ein wundervolles Weihnachtsfest erleben.

—–>  Ab Ende November finden Sie auf meinem Blog die Rubrik «Adventskränzchen» und dort verlinke ich natürlich auch die Blogs von meinen Kolleginnen. Wir sind schon gespannt, wen wir zu unserem Adventskränzchen begrüssen dürfen. Sie sind ganz herzlich eingeladen!

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Schnupfen? So nicht!

So werden Sie den Schnupfen los – Tipps aus der Naturapotheke

Schnupfen ist vor allem in der kalten Jahreszeit weit verbreitet. Mindestens einmal im Jahr plagt er wohl jeden von uns. Selbstversorger und «Kräuterhexen» haben vorgesorgt und wissen, dass gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Schön, wenn man dieses rechtzeitig zur Hand hat.
Und wenn nicht? Dann müssen Sie noch lange nicht zur Chemiekeule greifen.

Viele natürliche Mittel helfen gegen Schnupfen
Viele natürliche Mittel helfen gegen Schnupfen

Im Küchenschrank finden sich gut wirksame Mittel und mit ein paar Handgriffen lässt sich damit eine wirksame Naturmedizin gegen Schnupfen herstellen.




Meerrettich mit Honig und Zwiebelsaft

Frischer Meerrettich enthält jede Menge Senföle. Diese wirken schleimlösend und regen sowohl die Verdauung als auch den Stoffwechsel an. In Verbindung mit Zwiebelsaft und Honig ergibt der Meerrettich ein natürliches Antibiotikum.

So wird es gemacht:

• Schneiden Sie zwei grosse Zwiebeln in grobe Würfel und geben Sie diese mit 3 TL Honig in ein Glas. Über Nacht stehen lassen, in der Zeit bildet sich der Zwiebelsaft.

• Den Saft abschöpfen oder durch ein Sieb giessen.

• Frischen Meerrettich reiben, Sie benötigen ca. 4 EL.

• Den Zwiebel-Honig-Saft mit dem Meerrettich verrühren.

• In ein verschliessbares Glas geben.

Von dieser Mischung nehmen Sie über den Tag verteilt etwa alle 3 Stunden oder bei Bedarf eine kleine Menge ein.




Vitamin C – frische Säfte selber machen

Frisch gepresst enthalten Frucht- und Gemüsesäfte besonders viel Vitamin C. Trinken Sie deshalb in der Schnupfenzeit vorbeugend täglich ein grosses Glas frisch gepressten Saft oder einen Smoothie. Besonders geeignet, da reich an Vitamin C, sind Orangen, Zitronen, Sanddorn, Hagebutten, Kiwi oder folgende Gemüsesorten: Peperoni (Paprika). Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli.
Ist der Schnupfen schon da, benötigen Sie natürlich ebenfalls reichlich Vitamin C.

Also nicht vergessen, bei Hudelwetter und Kälte reichlich Obst und Gemüse in den Speiseplan einzubauen!

Inhalieren befreit die Nase
Inhalieren befreit die Nase

Inhalieren

Durch Inhalieren werden die Atemwege befreit und Sie können wieder durchatmen. Es gibt verschiedene Mittel, welche Sie dem heissen Wasser zusetzen können. Kamille ist beispielsweise ein mildes Heilkraut, welches schleimlösend und entzündungshemmend wirkt und ausserdem die Durchblutung der Schleimhäute fördert.

Andere geeignete Zusätze sind beispielsweise Thymian, Pfefferminzöl, Fichtennadelöl oder Eukalyptusöl.
Achten Sie bei Schnupfen darauf, genügend zu trinken und ausreichend zu schlafen. Neben Frucht- und Gemüsesäften ist warmer Tee die beste Wahl.

Kamille ist ein gutes Mittel gegen Schnupfen
Kamille ist ein gutes Mittel gegen Schnupfen

Wenn sich höheres Fieber einstellt und Sie sich mehr als 3 Tage krank fühlen, sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen.




Welche ist Ihre Geheimwaffe gegen Schnupfen und Erkältungen? Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie doch einen Kommentar! 

Acker-Vergissmeinnicht – dekorativ und gesund

Das Acker-Vergissmeinnicht

Zwischen April und Oktober kann man auf Feldern und an Waldrändern bis zu einer Höhe von 1000 m das Acker-Vergissmeinnicht sammeln. Das hellblaue Blümchen wächst auf nährstoffreichen Böden und kann in der Küche und in der Naturmedizin verwendet werden. Wildwachsende Vergissmeinnicht sind häufig anzutreffen. Aber natürlich gilt auch hier, wie allgemein für Wildpflanzen, dass nicht einfach alle abgeerntet werden dürfen und Sie beim Sammeln Rücksicht auf die Natur nehmen sollten.

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Warum ist das Acker-Vergissmeinnicht gesund?




Die kleine Blume enthält viele Gerbstoffe und ausserdem Rosmarinsäure. Vielleicht haben Sie noch nie von Rosmarinsäure gehört: Das ist ein Inhaltsstoff, der antientzündlich, antiviral und antibakteriell wirkt. Es ist zum Beispiel in Valverde Salbe gegen Fieberbläschen enthalten sowie in Traumaplant, einer Salbe, die bei Sportverletzungen Anwendung findet. Ausserdem enthält das Vergissmeinnicht Alkaloide. In grosser Konzentration hochgiftig, können diese in niedriger Konzentration schmerzlindernd wirken und sind ein gutes Akutmittel gegen Erkältungskrankheiten.

Man sagt dem Vergissmeinnicht folgende Wirkungen nach:

  • Ein Tee soll wohltuend und lindernd wirken, wenn eine Erkältung im Anzug ist, besonders, wenn die Atemwege betroffen sind.
  • Die Naturmedizin verwendet einen Teeaufguss bei Hautquetschungen und für Augenbäder.
  • Das Acker-Vergissmeinnicht ist in der Homöopathie als wirksames Mittel gegen Nachtschweiss, Infektionen der Atemwege und bei Lungentuberkulose bekannt.
  • Ausserdem gibt es Berichte, dass ein Aufguss bei Verdauungsbeschwerden wie Darmentzündung und Durchfall helfen soll.

Einen Tee bereiten Sie zu, indem Sie 2 TL getrocknete Vergissmeinnicht mit 250 ml kochendem Wasser übergiessen und ihn 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann durch ein feines Sieb giessen und eventuell mit Honig süssen.

Die dekorativen Blüten sind essbar.
Die dekorativen Blüten sind essbar.

Vergissmeinnicht in der Küche

Die hellblauen Blüten sind essbar und eine hübsche Dekoration auf Salaten, Suppen und Desserts. Getrocknet sind Sie eine beliebte Zutat in Teemischungen.


Wenn Sie ein Liebhaber der kleinen himmelblauen Blüten sind, dann empfehle ich Ihnen, Sirup daraus herzustellen. Den können Sie verwenden, um Tee damit süssen oder Kuchen und Desserts eine feine, ganz besondere Note zu geben.

Sie benötigen 1 Hand voll Blütenköpfe, ½ TL Zitronensäure, 200 g Zucker und 200 ml Wasser. Geben Sie den Zucker und das Wasser in einen Topf und kochen Sie beides auf, kurz kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Blüten und Zitronensäure dazugeben, umrühren und vom Herd nehmen. 2 bis 3 Tage ziehen lassen. Durch ein feines Sieb mit einem Trichter in eine Flasche füllen.

Warnhinweis
Die Pflanze kann, in sehr grossen Mengen verzehrt, die Leber schädigen. Hier gilt wie immer: Die Menge macht das Gift.