Hustenbonbons mit Birkenzucker

Die stoppen jeden Husten:  selbst gemachte Hustenbonbons mit Birkenzucker

Hustenbonbons mit Birkenzucker können Sie leicht selber machen. Diese Zältli beruhigen den Husten und lindern Halsschmerzen.




Husten ist schon tagsüber nervig. Richtig anstrengend wird er aber vor allem in der Nacht. Eigentlich wäre ja Schlaf das beste Mittel, um schnell wieder gesund zu werden. Nur ist daran nicht zu denken, wenn eine Hustenattacke fast nahtlos in die nächste übergeht. Hustenbonbons mit Birkenzucker helfen, die quälenden Hustenanfälle zu lindern. Sie können auch nachts genommen werden, denn Birkenzucker ist zahnfreundlich, Bakterien mögen ihn gar nicht.

Die Zutaten für Hustenbonbons mit Birkenzucker

Alles, was Sie zur Herstellung der Hustenzältli brauchen, haben Sie wahrscheinlich sowieso bereits zu Hause. Sollte doch noch etwas fehlen, ist das leicht zu bekommen.

Sie brauchen:

  • 1 Tasse Birkenzucker
  • 1 Stück geschälten Ingwer
  • 2 bis 3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 EL frisch gepresste Zitrone
  • 1/2 TL Gewürznelken-Pulver
  • 1 EL Honig

Hustenbonbons mit Birkenzucker

 

Und wie werden Hustenbonbons mit Birkenzucker gemacht?




Ich mache die Hustenbonbons so:

  • Zuerst das Wasser aufkochen und den Ingwer damit überbrühen. Rund 10 min. ziehen lassen.
  • Dann den Ingwer herausnehmen und das Wasser in eine Pfanne geben.
  • Birkenzucker und Nelkenpulver dazugeben und alles leicht köcheln lassen.
  • Immer wieder mal umrühren.
  • Die Mischung sieden lassen, bis sie dickflüssig wird.
  • Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
  • Dann Pfefferminzöl, Honig und Zitronensaft unterrühren.
  • Mit einem Löffel die Bonbons auf Backpapier tropfen. (siehe Fotos).
  • Fest werden lassen, bis sie sich leicht vom Papier lösen lassen. (Am besten über Nacht trocknen lassen, die Zältli brauchen recht lange, bis sie fest sind.)

    Tipps und Hinweise

Es wird oft empfohlen, selbstgemachte Bonbons in Puderzucker zu wälzen, damit sie nicht zusammenkleben. Ich habe auch das mit Birkenzucker ausprobiert: Es funktioniert!

Ebenso liest man immer wieder, dass der Honig mitgekocht werden soll. Das tue ich grundsätzlich nicht, da Honig, wenn er erhitzt wird, zwar seine Süsskraft behält, aber seine gesunden Inhaltsstoffe verliert.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Haustiere niemals Lebensmittel fressen dürfen, die Birkenzucker enthalten! So gesund Birkenzucker für uns ist, so ist er leider für Tiere Gift! Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, finden Sie im Internet viele interessante Beiträge und sicher kann Ihnen auch der Tierarzt Auskunft geben.

Gehen Sie sparsam mit dem Pfefferminzöl um, es ist sehr stark, sodass wenige Tropfen ausreichen.




Auch wenn Sie nicht erkältet sind, können Sie selbst gemachte Bonbons mit Birkenzucker geniessen, hier gibt es zum Beispiel ein leckeres Rezept: Marmeladebonbons.

Vielleicht kennen Sie auch andere wirksame, natürliche Hustenmittel? Wenn Sie möchten, teilen Sie uns doch diese im Kommentarfeld mit.

 

Schnupfen? So nicht!

So werden Sie den Schnupfen los – Tipps aus der Naturapotheke

Schnupfen ist vor allem in der kalten Jahreszeit weit verbreitet. Mindestens einmal im Jahr plagt er wohl jeden von uns. Selbstversorger und «Kräuterhexen» haben vorgesorgt und wissen, dass gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. Schön, wenn man dieses rechtzeitig zur Hand hat.
Und wenn nicht? Dann müssen Sie noch lange nicht zur Chemiekeule greifen.

Viele natürliche Mittel helfen gegen Schnupfen
Viele natürliche Mittel helfen gegen Schnupfen

Im Küchenschrank finden sich gut wirksame Mittel und mit ein paar Handgriffen lässt sich damit eine wirksame Naturmedizin gegen Schnupfen herstellen.




Meerrettich mit Honig und Zwiebelsaft

Frischer Meerrettich enthält jede Menge Senföle. Diese wirken schleimlösend und regen sowohl die Verdauung als auch den Stoffwechsel an. In Verbindung mit Zwiebelsaft und Honig ergibt der Meerrettich ein natürliches Antibiotikum.

So wird es gemacht:

• Schneiden Sie zwei grosse Zwiebeln in grobe Würfel und geben Sie diese mit 3 TL Honig in ein Glas. Über Nacht stehen lassen, in der Zeit bildet sich der Zwiebelsaft.

• Den Saft abschöpfen oder durch ein Sieb giessen.

• Frischen Meerrettich reiben, Sie benötigen ca. 4 EL.

• Den Zwiebel-Honig-Saft mit dem Meerrettich verrühren.

• In ein verschliessbares Glas geben.

Von dieser Mischung nehmen Sie über den Tag verteilt etwa alle 3 Stunden oder bei Bedarf eine kleine Menge ein.




Vitamin C – frische Säfte selber machen

Frisch gepresst enthalten Frucht- und Gemüsesäfte besonders viel Vitamin C. Trinken Sie deshalb in der Schnupfenzeit vorbeugend täglich ein grosses Glas frisch gepressten Saft oder einen Smoothie. Besonders geeignet, da reich an Vitamin C, sind Orangen, Zitronen, Sanddorn, Hagebutten, Kiwi oder folgende Gemüsesorten: Peperoni (Paprika). Grünkohl, Rosenkohl und Brokkoli.
Ist der Schnupfen schon da, benötigen Sie natürlich ebenfalls reichlich Vitamin C.

Also nicht vergessen, bei Hudelwetter und Kälte reichlich Obst und Gemüse in den Speiseplan einzubauen!

Inhalieren befreit die Nase
Inhalieren befreit die Nase

Inhalieren

Durch Inhalieren werden die Atemwege befreit und Sie können wieder durchatmen. Es gibt verschiedene Mittel, welche Sie dem heissen Wasser zusetzen können. Kamille ist beispielsweise ein mildes Heilkraut, welches schleimlösend und entzündungshemmend wirkt und ausserdem die Durchblutung der Schleimhäute fördert.

Andere geeignete Zusätze sind beispielsweise Thymian, Pfefferminzöl, Fichtennadelöl oder Eukalyptusöl.
Achten Sie bei Schnupfen darauf, genügend zu trinken und ausreichend zu schlafen. Neben Frucht- und Gemüsesäften ist warmer Tee die beste Wahl.

Kamille ist ein gutes Mittel gegen Schnupfen
Kamille ist ein gutes Mittel gegen Schnupfen

Wenn sich höheres Fieber einstellt und Sie sich mehr als 3 Tage krank fühlen, sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen.




Welche ist Ihre Geheimwaffe gegen Schnupfen und Erkältungen? Wenn Sie möchten, hinterlassen Sie doch einen Kommentar! 

Natürliche Haarpflege 2. Teil

Gesunde, schöne Haare dank Pflege aus dem Küchenschrank – Kuren und Spülungen

Als meine Kollegin den Gastbeitrag über das Haarewaschen mit natürlichen Mitteln schrieb, ahnten wir beide nicht, dass natürliche Haarpflege auf so grosses Interesse stossen wird. Leser haben ihn nicht nur fleissig geteilt und auf Facebook viel darüber diskutiert: Ich bekam auch Mails in denen, zusätzlich zu einigen Kommentaren auf FB, gefragt wurde, welche Haarspülungen, Pflegemittel und Haarkuren mit natürlichen Pflegemitteln wirksam sind.

Wir sind da natürlich keine Spezialisten, sondern «Teilzeit-Selbstversorger» und versuchen, bezüglich Ernährung, Haushalt und Körperpflege so viel wir nur möglich auf Natur zu setzen. Es macht Spass, die Produkte selber herzustellen, diese sind viel billiger, absolut wirksam und zudem gesünder.

Sicher gibt es sehr viele natürliche Mittel für die Haarpflege, damit ich aber nur weitergebe, was wirklich von Freundinnen oder mir ausprobiert wurde, beschränke ich mich auf unsere persönlichen Tipps für natürliche Haarpflege.

Haarpflege ohne Chemie – schöne Haare dank natürlicher Pflege

  • Olivenöl oder Kokosöl für glänzende, gepflegte Haare:
    Ich verwende für meine Haare, wenn sie glanzlos sind und sich sehr trocken anfühlen, gerne Olivenöl oder Kokosöl – beides sind hervorragende Haarpflegemittel und eigenen sich zudem sehr gut für den Notvorrat. Für zwischendurch: Eine kleine Menge (je nach Haarlänge und -dicke) ein wenig Olivenöl leicht erwärmen und in die Spitzen einmassieren. Etwa eine Stunde einwirken lassen und dann gründlich mit warmen Wasser ausspülen.
Olivenöl ist ein natürliches Mittel für die Haarpflege
Olivenöl ist ein natürliches Mittel für die Haarpflege

Fühlen sich die Haare strohig an, zum Beispiel nach Ferien am Meer, verschafft eine Haarkur über Nacht Abhilfe: Olivenöl wiederum erwärmen und in das gesamte Haar gründlich einmassieren. Ein Tuch um den Kopf binden und das Öl so lange wie möglich, am besten über Nacht, einwirken lassen. (Das Kopfkissen mit einem zusammengefalteten Badetuch schützen).
Das funktioniert natürlich auch mit Kokosöl. Da ich seit Jahren Olivenöl verwende, bin ich einfach dabeigeblieben und verwende nur hin und wieder Kokosöl als natürliche Haarpflege. Ansonsten kommt es bei mir aber sehr viel zum Einsatz.


Am Morgen gründlich ausspülen. Dazu können Sie ein natürliches Shampoo oder geeignete Seife verwenden. Ich habe beste Erfahrungen mit Aleppo Seife gemacht.

  • Bananen, Honig und Kokosöl – eine natürliche Haarkur
    Eine Kollegin verwendet eine Mischung aus überreifen Bananen, Honig und Kokosöl um ihre langen Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen und versicherte mir, als Haarkur nichts anderes zu benutzen. (Zum Waschen verwendet sie einmal pro Woche ein Shampoo aus dem Bioladen und zwischendurch einfach Wasser).
Reife Bananen sind ein Bestandteil einer wirkungsvollen Haarkur
Reife Bananen sind ein Bestandteil einer wirkungsvollen Haarkur

Die Banane wird mit einen TL Honig und einem TL Kokosöl zu einem gleichmässigen Brei vermischt. Diesen verteilen Sie auf Haar und Kopfhaut und massieren ihn leicht wie ein Shampoo ein. Nach etwa 30 Minuten Einwirkzeit spülen Sie Ihre Haare so lange mit lauwarmem Wasser, bis diese natürliche Haarpflege vollkommen ausgewaschen ist. Die Haare glänzen toll, riechen lecker und lassen sich gut kämmen. Gleichzeitig soll diese Haarkur Schuppen vorbeugen. Anwendung je nach Bedarf.

  • Natürliche Haarspülung mit Apfelessig
    Apfelessig ist allgemein ein beliebtes Naturheilmittel und zudem lässt sich damit ganz einfach eine wirksame natürliche Haarspülung herstellen. Verdünnen Sie mit Apfelessig mit lauwarmem Wasser 1:1 und spülen Sie nach dem Waschen ihre Haare damit. Diese Haarspülung wird nicht ausgewaschen. Aber keine Bange: Der Essiggeruch verfliegt nach dem Trocknen der Haare rasch.

Buchempfehlungen zum Thema „Wundermittel“ Apfelessig:

Apfelessig pflegt die Haare und reinigt auch die Kopfhaut: Eine Kopfmassage mit Apfelessig wirkt desinfizierend und ist deshalb ein super Mittel gegen verstopfte Poren, Pilze und Bakterien. Die Haare glänzen nach dieser Behandlung nicht nur schön, sondern werden immer gesünder und wachsen mit der Zeit auch besser.

Ein Tipp von meinem Coiffeur

Mir empfahl mein Coiffeur vor ein paar Jahren, meine Haare (habe ziemlich viele und Locken) nicht mehr mit Plastikbürsten zu kämmen, sondern vor allem dann, wenn sie nass sind, einen Holzkamm zu benutzen. Woran es nun genau liegt, dass ich schon lange keine kaputten Spitzen mehr habe und meine Haare manchmal schon fast zu schnell wachsen, das kann ich nicht sagen. Aber ich denke schon, dass es ist die komplett natürliche Haarpflege ist.

Fazit: Chemiezeugs für die Haare muss nicht in die Vorratshaltung. Natürliche Haarpflege ist viel gesünder und die Produkte sind grösstenteils ohnehin im Notvorrat vorhanden.

Ein Holzkamm ist besser für die Haare als Plastikkämme oder -bürsten
Ein Holzkamm ist besser für die Haare als Plastikkämme oder -bürsten

Wenn Sie auch einen natürlichen Pflegetipp für schöne und gesunde Haare haben, dürfen Sie uns diesen natürlich gerne als Kommentar mitteilen.

Schöne und gesunde Haare dank natürlicher Haarpflege
Schöne und gesunde Haare dank natürlicher Haarpflege

Meine Webseite befasst sich mit den Themen Vorratshaltung, Notvorrat und Selbstversorgung. Viele weitere Tipps aus verschiedenen Lebensbereichen sowie Rezepte und Unterhaltsames finden Sie regelmässig auf meiner Facebook Seite.