Kalte Füsse

Kalte Füsse können Ursache vieler Beschwerden sein

Dass kalte Füsse unangenehm sind, hat natürlich jeder schon selber erfahren müssen. Sinken draussen die Temperaturen, wird es in unseren Wohnungen wohlig warm. Natürlich kann sich das jederzeit ändern, fällt zum Beispiel die Heizung kurz- oder längerfristig aus. Aber ganz gleich, ob drinnen oder draussen: Die Füsse sollten unbedingt warm gehalten werden.




Halten Sie auch im Winter ihre Füsse immer warm

Mit dem richtigen Schuhwerk bleiben die Füsse auch auf einem ausgedehnten Winterspaziergang oder einer Schneeschuhwanderung schön warm. Qualitativ hochwertige Wanderschuhe können Sie problemlos auch im Schnee tragen. Sie halten die Füsse trocken und warm. Natürlich lohnt es sich, für den Winter ein paar wollene Wandersocken anzuschaffen. Achten Sie unbedingt darauf, dass auch Ihre Kinder gute Winterschuhe tragen, die Kälte und Nässe abhalten!

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Mit warmen Füssen macht Schnee doppelt Spass

Kalte Füsse gibt es eher dann, wenn Sie sich nicht bewegen, zum Beispiel beim längeren Warten an der Bushaltestelle. Natürlich sind auch Büroschuhe ungünstig und sollten für den Arbeitsweg gegen gefütterte Stiefel oder andere Winterschuhe ausgetauscht werden.
Gute Winterschuhe für Sport und Freizeit gibt es in grosser Auswahl:

Kalte Füsse sind sehr ungesund

Sind die Füsse längere Zeit kalt, können zahlreiche Beschwerden die Folge sein:
    • Dass kalte Füsse Erkältungskrankheiten begünstigen, ist allgemein bekannt.
    • Auch wer zu Blasenentzündungen neigt, sollte bei Minusgraden warmes Schuhwerk und wollene Socken tragen.
    • Mitunter können kalte Füsse Kopfschmerzen auslösen.
    • Selbst Herzbeschwerden sind, wenn man lange mit eiskalten Füssen unterwegs ist, möglich.
    • Und vielleicht haben Sie selber schon die Erfahrung gemacht, dass das Einschlafen nicht gelingen will, wenn die Füsse kalt sind. Dann können eine Wärmflasche oder flauschige Socken rasch Abhilfe schaffen.

Omas Hausmittel für alle, die oft unter kalten Füssen leiden

Ein warmes Fussbald ist immer eine Wohltat. Verschiedene Badezusätze verstärken die Wirkung. Wer häufig unter kalten Füssen leidet, sollte die Durchblutung der Füsse stärken. Dazu eignen sich Kneipanwendungen gut. Oder Omas Fussbad:
  • Füllen Sie einen Eimer oder eine grosse Schüssel mit warmem Wasser, es sollte heiss sein, aber doch so, dass es sich angenehm anfühlt. Dann geben sie eine Handvoll Salz und zwei Handvoll Holzasche hinzu und verrühren alles.
  • Baden Sie Ihre Füsse 10 bis 10 Minuten darin und machen sie abschliessend einen Knieguss. Wie das geht, lesen Sie bitte hier.
  • Danach die Füsse gut abtrocknen und dicke Socken anziehen.

Das tut Ihren Füssen gut - Abhärtung mit Hilfe der Natur

Etwas, das wir alle wissen und trotzdem kaum jemand tut: Unsere Füsse danken es uns, wenn wir so oft wie möglich barfuss gehen. Dieses Foto habe ich auf einem Barfusswanderweg gemacht. Der ist natürlich für den Sommer gedacht und nicht für Schneetouren. kalte-fuesse-vorratshaltung Auch auf Finnenbahnen können Sie barfuss joggen. Ich habe das früher regelmässig getan und es ist wirklich eine Wohltat. Leider gibt es hier, wo ich jetzt wohne, keine in der Nähe. Eine ähnliche Wirkung wie häufiges Barfussgehen haben Tautreten ode Wassertreten (zum Beispiel in der Badewanne).

FarnkrauT - Noch ein Tipp, der beinahe in Vergessenheit geraten ist:

Ein gutes Hausmittel, dass schon vor Hunderten von Jahren Verwendung fand und eine positive Wirkung auf die Durchblutung der Füsse hat, ist Farnkraut. Im Sommer können Sie auf frischen Farnblättern stehen oder auf der Stelle treten. Trocknen Sie ausreichend Farnblätter und füllen Sie diese in ein Kissen. So haben Sie auch im Winter ein bewährtes Hausmittel zu Hand: Stellen Sie einfach öfters die Füsse darauf.
Farnkraut, oder kurz Farn genannt, gibt es auf der Erde schon rund 350 Millionen Jahre. Die Urform soll die Grösse von Bäumen erreicht haben. Im Mittelalter soll es vor allem als Schutz gegen schwarze Magie eingesetzt worden sein. Daher stammt wohl auch die volkstümliche Bezeichnung Hexenkraut. Farnkraut hat eine leicht entgiftende Wirkung, soll getrocknet bei Wurmbefall helfen und ist in verschiedenen Arzneien gegen Reizhusten und Verdauungsstörungen enthalten. Unsere Vorfahren trockneten das Kraut und nähten es in Kissen, die bei Rheuma und Gicht Erleichterung schafften.
        Farnkraut hilft bei kalten Füssen, indem es die Durchblutung ankurbelt  

Baumheilkunde

Der Baum in der Naturheilkunde

Die Baumheilkunde ist weitestgehend in Vergessenheit geraten. Was für Generationen vor uns selbstverständlich war, wird aber heute so nach und nach wiederentdeckt: Bäume spenden nicht nur der Seele Kraft, sie helfen uns auch bei allerlei körperlichen Beschwerden.




Die Geschichte der Baumheilkunde

Wann die ersten Menschen entdeckten, dass unsere einheimischen Bäume heilende Eigenschaften haben, das ist nicht bekannt. Die meisten, heute noch anwendbaren, Überlieferungen aus der Naturmedizin stammen aus dem Mittelalter. Zu jener Zeit wurden verschiedene Heilmethoden angewandt und auch die Heilkraft der Bäume ganz selbstverständlich genutzt. Aus Blättern, Rinde, Früchten, Wurzeln und Harzen wussten Kräuterfrauen, Heilerinnen und Hebammen wirkungsvolle Medizin herzustellen. Zudem schätzte man die Wirkung der Bäume auf die Seele der Menschen.

Wenn Sie sich damit näher befassen möchten, empfehle ich Ihnen das Buch „Baumheilkunde – Heilkraft, Mythos und Magie der Bäume“ von Reto Strassmann.

 

Für mehr Informationen einfach aufs Bild klicken:

Die Baumheilkunde und die Psyche des Menschen

Unbewusst haben wir es alle schon erlebt: Bäume spenden Kraft, lassen die kreisenden Gedanken zur Ruhe kommen, beruhigen, stärken und lassen uns durchatmen. In der Baumheilkunde heisst es beispielsweise, dass die Eiche bei Müdigkeit und Kräftemangel stärkt und ein Aufenthalt unter einer Eiche oder ein Spaziergang im Eichenwald neue Kraft und Energie verleiht. Die Birke soll Trost spenden und die Seele mit Licht und Freude füllen. Nadelbäume wie Fichte oder Tanne beruhigen innere Unruhe und Nervosität. Der Kiefer wird nachgesagt, dass sie bei unerklärlicher Traurigkeit und Melancholie lösend wirkt.




Seit Jahrtausenden fühlen Menschen sich zu Bäumen hingezogen. So war es zum Beispiel bei den alten Germanen schon üblich, dass Hochzeiten unter Linden stattfanden. Die Linde wurde mit Weiblichkeit und Fruchtbarkeit verbunden. Gerichte tagten gerne unter markanten Eichen, die deshalb manchmal noch immer als Gerichtsbäume bezeichnet werden. Nadelbäume galten als Symbol für Unsterblichkeit und das aus gutem Grunde: Sie werfen, anders als die Laubbäume, ihr Nadelkleid nie ab. So heisst es auch im berühmten Weihnachtslied „Oh Tannenbaum“:
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter, wenn es schneit …

Nadelbäume galten früher als Symbol der Unsterblichkeit
Nadelbäume galten früher als Symbol der Unsterblichkeit

Sicher haben Sie auch die wohltuene Wirkung eines Waldspazierganges gespürt. Vielleicht haben sie auch einen Baum, den sie als Freund betrachten und gerne aufsuchen, um den Alltag für einen Moment zu entfliehen. Dann wissen Sie, dass Bäume tatsächlich eine ganz besondere Energie ausstrahlen und welche Wirkung sie auf den Menschen haben können.

Baumheilkunde - unbewusst bei einem Spaziergang nutzen
Baumheilkunde unbewusst bei einem Spaziergang nutzen – Foto S. Itting

Baumheilkunde – Baummedizin

Die Wirkung eines Lindenblütentees bei Erkältungen oder eines entspannenden, schlafförderndes Kiefernadeln-Bades ist allgemein bekannt. Andere Heilwirkungen der Bäume sind ziemlich in Vergessenheit geraten. Einige davon habe ich im Folgenden zusammengetragen:

Die Linner Linde, einer der bekanntesten Kraftorte der Schweiz
Die Linner Linde, einer der bekanntesten Kraftorte der Schweiz – Foto S. Itting
      • Birkensaft – entschlackt und stärkt die Nieren. Deshalb empfiehlt er sich bei Beschwerden der Harnwege. Sie bekommen den Saft im Reformhaus oder in Naturapotheken. Wenn Sie davon mehrmals täglich einen EL mit Wasser verdünnt trinken, soll er bei Hautproblemen und schmerzenden Gelenken helfen und Müdigkeit vertreiben.
      • Birkenblätter – Birkenblätter für Tee kann man in der Apotheke kaufen, aber natürlich auch selbst sammeln. Am besten eignen sich die jungen Blätter zum Trocknen. Für eine Tasse Tee überbrühen Sie 1 EL getrocknete Birkenblätter mit kochendem Wasser und giessen den Tee nach ca. 8 Minuten durch ein Sieb ab.
        • Lindenblätter – Die herzförmigen Blätter der Linde sehen nicht nur dekorativ aus, sie enthalten auch jede Menge gesunde Inhaltsstoffe. Das sind vor allem Vitamin C, Chlorophyll, Flavonoide, Mineralsalze und reichlich Proteine. Ich packe für Wanderungen gerne einen Salat in den Rucksack und ergänze ihn unterwegs mit dem, was die Natur dazu gibt. Hier zum Beispiel waren es Blätter der berühmten und ältesten Linde der Schweiz: der Linner Linde.

          Lindenblätter enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind zudem sehr dekorativ
          Lindenblätter enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind zudem sehr dekorativ – Foto S. Itting

 

      • Buchenrinde – ergibt nicht unbedingt den wohlschmeckendsten Tee, aber er wirkt zuverlässig bei saurem Aufstossen und beruhigt den Magen. Ein halber Teelöffel Buchenrinde genügt pro Tasse. Übergossen mit siedend heissem Wasser soll er nicht länger als 5 Minuten ziehen. Dieser Tee gehört in die Natur-Hausapotheke! Sie können Buchenrinde kaufen oder vorsichtig vom Baum abschaben, zerkleinern und trocknen.
      • Erlenblätter – helfen bei Entzündungen in Mund und Rachen. Sammeln Sie frische Erlenblätter und schneiden oder zupfen sie diese klein. 2 TL pro Tasse mit kochendem Wasser übergiessen und abkühlen lassen. Dieser Aufguss lindert Zahnfleischentzündungen und kann bei Halsweh und Schluckbeschwerden zum Gurgeln verwendet werden.
        • Weidenrinde – wirkt bei Schmerzen und leichtem Fieber. Der Tee wird kalt angesetzt und über Nacht stehen gelassen. Er schmeckt gar nicht gut, weshalb ich ihn nur einmal probiert habe. Das Kopfweh war jedenfalls ziemlich schnell verschwunden. Inzwischen habe ich eine andere schmerzstillende Heilpflanze für mich entdeckt: das Mädesüss. Doch dazu in einem späteren Beitrag mehr.
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          Foto S. Itting

          Natürlich ist das nur ein kurzer Überblick, die Baumheilkunde hat wesentlich mehr zu bieten. Da ich in meinem Blog aber nur aufschreiben möchte, was ich selbst oder Menschen, die ich kenne, wirklich ausprobiert haben, soll das erst einmal genügen. Bestimmt wird es bald zu diesem Thema weitere Beiträge geben!

          Nutzen sie auch die Heilkraft der Bäume? Dann freue ich mich, wenn Sie im Kommentarfeld darüber berichten möchten!

Die Fotos auf dieser Seite (mit Ausnahme der Aufnahme des Nadelbaumes, diese ist von Pixabay), stammen alle von Wanderungen, die ich für meine Wandergruppe organisiert habe.

Möchten Sie einmal dabei sein? Im Moment machen wir Pause, aber Anfang 2017 starten wir neu. Sie sind herzlich willkommen!

Kommen Sie mit in die Natur - Das Schweizer Wanderforum nimmt sie mit in Wald und Berge!
Kommen Sie mit in die Natur – Das Schweizer Wanderforum nimmt sie mit in Wald und Berge!




Antriebslos und müde

Antriebslos und müde? – So werden Sie wieder fit!

Jeder kennt Phasen, in denen man sich antriebslos und müde fühlt. In Winter treten depressive Verstimmungen öfter auf als in der warmen, hellen Jahreszeit. Licht- und Bewegungsmangel sind sicher hauptsächliche Ursachen. Wir können aber mit der richtigen Ernährung und Lebenseinstellung viel tun, um selbst im trüben, grauen November nicht ständig antriebslos und müde zu sein, sondern ihn fit und voller Lebensfreude zu geniessen.

Auch an trüben Tagen gibt es viel Schönes zu entdecken
Auch an grauen Novembertagen gibt es viel Schönes zu entdecken

 



 

In diesem Beitrag finden Sie leicht nachvollziehbare Tipps gegen den typischen „Winterblues“. Allerdings geht es hier nicht um Depressionen! Selbstverständlich müssen Sie, wenn sie unter schweren Depressionen leiden, die Hilfe eines Arztes in Anspruch nehmen! Sollte kein Arzt in Reichweite sein – schliesslich ist das Thema dieses Blogs die Selbstversorgung, auch in Notsituationen – versuchen Sie, mithilfe der Natur ihre Situation zu verbessern. Bereits im Mittelalter wurden depressive Verstimmungen mit natürlichen Mitteln behandelt. Von dem überlieferten Wissen können wir heute noch profitieren.

Hausmittel gegen Antriebslosigkeit und Müdigkeit

    • Pfefferminze erfrischt und weckt die Lebensgeister. Ist viel kopflastige Arbeit zu erledigen, kann man es sich nicht leisten, antriebslos und müde am Schreibtisch zu sitzen. Eine Duftlampe mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl macht wach und hilft dabei, konzentriert zu arbeiten. Wenn Sie den Duft der Pfefferminze mögen, sollten Sie immer ein Fläschen Pfefferminzöl in Reichweite haben.
    • Nicht ohne Grund wurde Schokolade früher in Apotheken verkauft und vom Doktor bei chronischer Müdikeit und depressiven Verstimmungen verschrieben. Schoggi mit einem hohen Kakaoanteil hat einen geringeren Zuckergehalt als Vollmilchschokolade. So beeinflusst die dunkle Sorte den Blutzuckerspiegel weniger. Sie enthält aber reichlich Tryptophan, das beim Abbau im Körper die Serotoninbildung fördert.

      Dunkle Schoggi macht fit und glücklich :-)
      Dunkle Schoggi macht fit und glücklich 🙂

 



 

  • Das Johanniskraut gehört zu den wenigen Heilpflanzen, welche heute auch Schulmediziner gegen leichte Depressionen verordnen. Sie müssen aber keine Kapseln aus der Apotheke holen, denn die leuchtend gelbe Pflanze wächst in den Sommermonaten an Wegen und Waldrändern. Es lohnt sich, diese zu sammeln und zu trocknen, um sich bei Bedarf einen Johanniskrauttee zu kochen. Bereits Paracelsus dokumentierte die Wirkung des Krautes, jedoch fand man dafür zu jener Zeit eine andere Erklärung: Depressionen schrieb man früher dem Einfluss von Dämonen zu und man nahm an, dass das Johanniskraut diese vertreiben kann. Wie auch immer, es wirkte gegen die Schwermüdigkeit. Wenn Sie sich antriebslos und müde fühlen, kann Johanniskraut ein sanfter Helfer sein. Trinken Sie eine Zeitlang über den Tag verteilt 3 Tassen Tee. Bitte beachten Sie, dass durch das Johanniskraut die Haut empfindlicher gegen Sonneneinstrahlung werden kann und verwenden Sie auch im Winter einen Sonnenschutz.

    Die Wirkung des Johanniskrautes ist wissenschaftlich erwiesen
    Die Wirkung des Johanniskrautes ist wissenschaftlich erwiesen
  • Eine andere einheimische Pflanze, die Ihnen in der dunklen Jahrezeit durch lange Tage hilft, ist Engelwurz. Sie gilt als Lichtbringer, wenn alles etwas trotslos erscheint und eignet sich dann sehr gut für eine Räucherung. Engelwurz soll bei Existenzangst und Mutlosigkeit wieder Zuversicht schenken.Sie können auch einen Wein mit Engelwurz zubereiten, der stärkend auf Herz, Kreislauf und Immunsystem wirkt.

    Stärkender Wein mit Engelwurz

Zutaten: 2 EL Engelwurz klein geschnitten, 1 Flasche Weisswein.

Zubereitung: Wein und Wurzeln kurz aufkochen und ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und durch ein Sieb in eine Flasche füllen. Diese gut verschliessen und an einem dunklen Ort aufbewahren.

Anwendung: Wenn Sie sich antriebslos, müde und schwach fühlen, trinken Sie ein Schnapsglas voll.

Und noch mehr hilfreiche Tipps, wenn Sie sich antriebslos und müde fühlen

Auch äusserlich können Sie sich fehlende Energie zurückholen. Wenn die Batterien leer sind und sie sich müde und antrieblos fühlen, brauchen Sie viel Licht! Glücklicherweise scheint in der Schweiz fast immer irgendwo die Sonne.

Ein Ausflug in die Natur ist das beste Mittel, um die eigenen Batterien wieder zu füllen
Ein Ausflug in die Natur ist das beste Mittel, um die eigenen Batterien wieder zu füllen

Auch wenn Sie sich am liebsten mit einer Decke aufs Sofa kuscheln möchten: Raffen Sie sich auf und gehen Sie jeden Tag wengistens ein Stündchen an die frische Luft! Planen Sie Ausflüge, dorthin, wo sie garantiert strahlend blauen Himmel finden. Fahren Sie zum Beispiel in die Berge oder ins Tessin.

Aber was tun, wenn dies, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht möglich ist? Dann helfen folgende Tipps einem Burnout oder einer depressiven Verstimmung zu entgehen:

  • Nutzen Sie das Wissen von Sebastian Kneipp: Die Kneipp-Therapien sind leicht nachvollziehbar und lassen sich fast überall anwenden.

  • Etwas, was ich Ihnen persönlich ganz besonders empfehlen möchte, ist Jin Shin Jyutsu. Nein: Das ist keine Kampfsportart, wie oft vermutet wird, sondern eine ganz sanfte aber hochwirksame Heilmethode aus Japan. Alles, was sie dafür brauchen, sind ihre Finger. Jin Shin Jyutsu, auch als japanisches Heilströmen bekannt, ist eine absolute Wohltat. Sie können es anwenden, um sich zu entspannen, um das Immunsystem zu stärken oder bestehende Krankheiten ganz sanft zu behandeln.
    Jin Shin Jyutsu und Entspannung helfen bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit
    Jin Shin Jyutsu und Entspannung helfen bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit

    Gerne werde ich in einem späteren Artikel über meine wunderschönen Erfahrungen mit Jin Shin Jyutsu berichten. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, muss keine Kurse besuchen, es genügt, sich ein Buch anzuschaffen und eigentlich kann man dann bereits starten.

Die folgenden Buchtipps sind nicht einfach irgendeine Werbung, sondern persönliche Tipps, die ich Ihnen wirklich ans Herz legen möchte! ♥


 

Es gibt immer Situationen, in denen wir uns antriebslos und müde fühlen. Aber Sie sehen, es gibt ebenso auch viele Wege, aus einem solchen Tief wieder herauszukommen. Vergessen Sie auch die sozialen Kontakte nicht., nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich, aber auch für Ihre Familie und Freunde. Gehen Sie wandern oder biken oder suchen Sie sich eine andere Outdoor-Sportart, die Ihnen Spass macht.

Wenn Ihnen in der Schweiz Wanderkollegen fehlen, lade ich Sie herzlich in meine Wandergruppe ein!




 

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Rosskastanien Heilsalbe

Rosskastaniensalbe – Venensalbe selber machen

Vor allem bei Venenproblemen ist Rosskastaniensalbe ein wirkungsvolles Naturheilmittel. Selbst gemachte Heilsalbe aus Rosskastanien hilft aber auch gegen viele andere Beschwerden. Im Oktober können die Kastanien gesammelt und zu einer venenstärkenden, entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Salbe verarbeitet werden.

Krampfadern und Venenprobleme – vorbeugen mit selbst gemachter Rosskastaniensalbe

Venensalbe aus Rosskastanien selber machen ist einfach und lohnt sich
Venensalbe aus Rosskastanien selber machen ist einfach und lohnt sich

Sie benötigen:

  • 10 frische, einwandfreie Rosskastanien
  • 100 ml Öl (z.B. Kokosöl)
  • 100 g Kakaobutter
  • 25 g Bienenwachs
  • 200 ml Wasser

Und so stellen sie Venensalbe aus Rosskastanien her:

  • Die Rosskastanien entweder mit einem scharfen Messer klein hacken, oder im Mixer unter Beigabe des Wassers zerkleinern.
  • Die zerkleinerten Kastanien mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zugedeckt rund 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  • Öl und Kakaobutter darunter rühren, erhitzen aber nicht mehr aufkochen!
  • Etwa eine Stunde ziehen lassen, zwischendurch mehrmals rühren
  • Nun die Venensalbe nochmals kurz erwärmen und durch ein feines Teesieb in einen weiteren Topf giessen.
  • Wachs dazugeben und alles nochmals erwärmen, bis das Wachs schmilzt.
  • Erkalten lassen.
  • Wenn die Rosskastaniensalbe fest wird, mit dem Schneebesen oder Handmixer (Pürierstab) zu einer gleichmässigen Salbe verrühren
  • In Gläser füllen, fest verschliessen, dunkel lagern.

Ganz viele Rezepte und Tipps zum Thema Salben selber machen, finden Sie in diesem Buch:

Warum selbst gemachte Venensalbe aus Rosskastanien wirkt

Es ist erwiesen, dass vor allem das in den Rosskastanien enthaltene Aescin die Venen stärkt und elastisch hält. Es verdichtet die Gefässwände und soll verhindern, dass Flüssigkeit eingelagert wird. Die selbst gemachte Rosskastaniensalbe ist nicht nur wirksam bei der Behandlung von Venenbeschwerden, sondern hat auch eine abschwellende Wirkung zum Beispiel nach Sportverletzungen sowie bei Hämorrhoiden, Ödemen und Prellungen. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe der Rosskastanie sind Bitter- und Gerbstoffe, ätherisches Öl sowie Allantoin. Dadurch wirkt sie auch desinfizierend und zusammenziehend, was sie für die Naturapotheke ebenfalls wertvoll macht.




Rosskastaniensalbe für die Vorratshaltung?

Wenn Sie die Salbe herstellen, um Venenprobleme damit zu behandeln, sollten Sie diese täglich auftragen. Möchten Sie ein Gläschen für die Hausapotheke aufheben, so können Sie das bis zu 8 Wochen tun. Länger ist die Venensalbe aus Rosskastanien leider nicht haltbar.

Die verschiedenen Kastanien unterscheiden

Hier habe ich ein schönes Video entdeckt, in welchem Sie sehr schön die Unterschiede von Rosskastanien und Maroni sehen können.

Kastanien spielen in der Selbstversorgung eine grosse Rolle. Hier finden Sie viel Wissenswertes über die Maroni.

 



Text: Redaktion