Pilze sammeln und haltbar machen

Vereinzelt kann man jetzt schon auf einem Waldspaziergang Pilze entdecken. So richtig spriessen sie aber erst, wenn es wieder kühler wird und der Herbst allmählich ins Land zieht. Pilze bereichern die Herbstküche, kosten nichts und können ganz einfach haltbar gemacht werden. Sie bringen gesunde Abwechslung in die Vorratshaltung!

Pilze – nährstoffreich und gesund

Ob frisch oder für den Notvorrat: Pilze sollten nur gesammelt werden, wenn die nötigen Kenntnisse vorhanden sind. Nehmen Sie deshalb nur jene Sorten mit, die Sie wirklich mit Sicherheit kennen. Wenn Sie dennoch unsicher sind, lassen Sie Ihre Ausbeute unbedingt von einem Pilzexperten anschauen. Unter diesem Link finden Sie weitere nützliche Informationen.

Pilze stehen uns gratis zur Verfügung und sind eine ideale Ergänzung des Notvorrates
Pilze stehen uns gratis zur Verfügung und sind eine ideale Ergänzung des Notvorrates

Waldpilze sind reich an Magnesium, Kalzium und wertvollem Eiweiss. Besonders für Vegetarier sind sie eine der besten Eiweissquellen. Ihr hoher Gehalt an Wasser und Ballaststoffen sorgt dafür, dass die kalorienarmen Pflanzen die Verdauung regulieren. Einigen Pilzen werden besondere Heilkräfte nachgesagt. So soll der Champignon Blutdruck senkende Wirkungstoffe enthalten und der Austernseitling den Cholesterinspiegel regulieren.

Die bevorzugten Standorte

Butterpilze spriessen bevorzugt unter Kiefern. Das ist auch einer der Lieblingsstandorte der Steinpilze, die sich aber auch in Fichtenwäldern wohlfühlen. Eierschwämmli bevorzugen Mischwälder, sie sind unter Nadelbäumen, Eichen und Rotbuchen zu finden. Beim Birkenpilz verrät schon der Name, wo Sie ihn finden können: nämlich dort, wo Birken stehen. Am besten legen Sie sich ein Buch zu, das Ihnen ausführliche Antworten zu allen bei uns heimischen Pilzsorten gibt.

Pilze haltbar machen

  • Sie können Pilze einmachen

    Wie das geht, erklärt Ihnen dieses Video:

  • Weniger Aufwand macht es, die Pilze zu trocknen:

    Schneiden Sie die gesäuberten Pilze in Scheiben und verteilen Sie sie locker auf ein Backblech. Auf diesem werden sie in rund 2 Stunden bei 50 Grad und leicht geöffneter Backofentüre getrocknet. Es geht aber auch ohne Ofen und das ist natürlich die ökologischere Variante: Fädeln Sie die in Scheiben geschnittenen Pilze auf einen Faden und hängen Sie sie an einen schattigen, warmen, luftigen Ort. Die getrockneten Pilze verwahrt man in fest verschlossenen Gläsern an einem trockenen Platz auf. Zerrieben können Sie übrigens als Gewürz, zum Beispiel für ein Ragout, verwendet werden.




    Getrocknete Pilze gehören in den Notvorrat und benötigen kaum Platz für die Lagerung.