Tipps für die vegane Vorratshaltung

Veganer Notvorrat

Vorratshaltung für Veganer

Würde die Versorgung komplett zusammenbrechen und müssten wir uns eine Weile selbst versorgen, hätten Veganer einen Vorteil: sie kennen nämlich sehr wahrscheinlich die essbaren Wildgemüse, Kräuter, Beeren und Pilze.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass Fleischesser sich dagegen ihre Nahrung fangen könnten. Aber mal ehrlich: Wann haben Sie zuletzt einen wilden Hasen erlegt und getötet. Oder gar ein Reh oder einen Hirsch? Sie müssten wohl schon sehr verzweifelt sein und lange Zeit hungern, bis Sie dies übers Herz bringen würden. Und hätten Sie überhaupt die nötigen Waffen, können Fallen stellen und wissen, wie man so ein Tier zerlegt? Sofern Sie kein Jäger sind, dürfte das problematisch werden.

Und auch Veganer haben es dann doch nicht so einfach: Ist die Speisekammer ausgerechnet im Winter leer, lässt sich in der Natur kaum etwas finden.

Aber alles kein Problem für jene, die rechtzeitig an Krisensituationen denken und einen Notvorrat anlegen. Eine Krise muss ja auch nicht gleich eine ganz grosse Katastrophe sein, es genügt mitunter schon, mit einer Grippe im Bett zu liegen, oder durch ein Unwetter ein paar Tage von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein.

Veganen Notvorrat anlegen

Wer alles isst, kann bezüglich Vorratshaltung aus dem Vollen schöpfen. Konserven mit Ravioli und Thunfisch im Keller, Fleisch in der Tiefkühltruhe, die verschiedensten Teigwaren, Eier und Milchpulver im Küchenschrank … alles kein Problem. Aber wie sieht der Notvorrat für Veganer aus?

Es gibt eine Reihe von veganen Lebensmitteln, die nicht so schnell verderben, teilweise sogar wirklich jahrelang aufgehoben werden können.

Möchten Sie Dosen einlagern, schauen Sie besser vorher auf die Inhaltsstoffe. So ist es nicht ausgeschlossen, dass Suppen mit Rahm oder mit Fleischbrühe gekocht wurden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft seinen veganen Notvorrat im Reformhaus oder einen auf vegane Lebensmittel spezialisierten Online-Shop. Da finden Sie vegane Nudeln und passende Sossen oder Sossenpulver sowie Suppen, die garantiert für Veganer geeignet sind.

  • In Dosen gehören gehackte Tomaten, verschiedene Bohnen, Mais und Kokosmilch in die vegane Vorratshaltung.
  • Rotkraut und Sauerkraut sind sowohl im Glas, als auch im Beutel längere Zeit haltbar.
  • Peperoni, Mixed Pickles, Bohnen und Gurken können Sie im Glas kaufen oder selbst einkochen.
Vegane Vorratshaltung
Foto: Pixabay.com
  • Neben Teigwaren in verschiedenen Varianten und speziell für die vegane Ernährung hergestellt, lassen sich zum Beispiel auch Reis, Linsen und Quinoa sehr gut lagern.
  • Solange der Strom nicht ausfällt, ist der Tiefkühler für die vegane Vorratshaltung besonders wichtig. Tiefgekühlt enthalten Gemüse und Kräuter mehr Vitamine und Mineralien, als aus der Dose oder dem Glas. Durch Einfrieren können Sie sich einen Notvorrat aus dem eigenen Garten anlegen.
  • Auch Brot und Teig kann gut eingefroren werden.
  • Studentenfutter oder Nüsse, Rosinen, Samen und Mandeln einzeln verpackt, liefern wichtige Vitalstoffe.
  • Nicht zu vergessen: verschiedene Öle, Gewürze, getrocknete Kräuter, Mehl, Zucker (Birkenzucker), Wasser, Wein, Kaffee und natürlich ausreichend Tee.

Frische Kräuter, Kresse und sogar einige Gemüsesorten können auf dem Balkon oder sogar am Küchenfenster problemlos gezogen werden. Wichtig ist , sich auch als Veganer rechtzeitig bezüglich Selbstversorgung und Notvorrat zu informieren, um für Engpässe und Krisenzeiten gewappnet zu sein.

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